Salzbugrs Drittligisten sowie zwei Salzburgligisten stehen kommende Saison in der Regionalliga Nord auf dem Platz. Knapp vier Monate vor Startschuss der neuen Liga haben wir uns den Modus genauer angesehen. Was die Klubs davon halten, weiß die „Krone“.
Exakt zwei Monate läuft sie noch, die Regionalliga West. Danach folgt für die Westligisten aus dem Bundesland Salzburg die große Umsiedlung in die dann neu formierte Regionalliga Nord. Für Kuchl, St. Johann und Co. geht’s künftig – wie berichtet – nicht mehr gegen Klubs aus Tirol und Vorarlberg, sondern gegen die finanzkräftigen Vereine aus Oberösterreich. Gurten, Oedt oder auch Linz stehen dann an der Tagesordnung. Doch nicht nur Reisepläne und Gegner ändern sich, sondern auch der Modus.
16 Mannschaften in neuer Nordliga am Start
Acht Mannschaften aus Oberösterreich sowie acht Teams aus Salzburg bilden die am 8. August startende, sogenannte Nordliga, die gewohnt eine Hin- und Rückrunde vorsieht. Meister ist logischerweise derjenige, der am Ende die Tabelle anführt. Mit einem Direktaufstieg in die zweite Liga und damit in den Profifußball ist der Titel jedoch nicht verbunden. Dafür sorgen dann sogenannte Play-offs.
Für diese qualifiziert sich neben dem Meister auch der Vizemeister. Voraussetzung dafür ist allerdings die Bundesliga-Zulassung für die zweite Liga, was bei den aktuellen Westligisten Kuchl, Saalfelden, St. Johann, Bischofshofen, Wals-Grünau oder auch Seekirchen schon einmal schwierig werden dürfte. Die letzten beiden Mannschaften steigen aus der Nordliga ab und verabschieden sich in die höchste Spielklasse der Landesverbände, die jeweils beste Mannschaft daraus qualifiziert sich sportlich für die Nordliga.
Wenn man sich das durchliest, könnte man meinen, es ist nicht ganz zu Ende gedacht.
Christian HERZOG, Vorstand FC Pinzgau Saalfelden
Ein Teilnahmeverzicht müsste bis 20. Dezember eingereicht werden. Für die teilnehmenden Teams bringt dieser Modus zweifellos große Veränderungen mit sich.Leichte Kritik am ModusDiese lösen allerdings noch verhaltene Freude aus. „Man muss es sich anschauen, wie es wird. Wenn man sich das durchliest, könnte man meinen, es ist nicht ganz zu Ende gedacht. Vielleicht wird da etwas viel Kapital verbrannt, wenn man für den Aufstieg eine Relegation oder Play-offs braucht“, meint etwa Pinzgau-Vorstand Christian Herzog, der sich sportlich aber schon freut: „Die Qualität wird besser sein.“
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