Schwarz auf Weiß belegen Zahlen einer jüngst veröffentlichten Studie, wie sehr die Stadt Linz und das Land Oberösterreich von der Raiffeisen Arena profitieren. Die Heimstätte des LASK sorgt pro Jahr für 75.000 zusätzliche Nächtigungen und 1.600 Arbeitsplätze.
Seit Jahren wird in Graz über die Zukunft des Liebenauer Stadions diskutiert. Die verantwortlichen Politiker spielen sich da einmal mehr, meist weniger motiviert, den Ball zu. Wie berichtet, gibt es aktuell zwischen Land und Stadt bei der Finanzierung der veranschlagten rund 70 Millionen Euro leichte „Auffassungsunterschiede“, doch im Rathaus hält man daran fest, dass der Um- und Ausbau der in die Jahre gekommenen Arena mit einem Planungsbeschluss im Mai auf Schiene gebracht werden soll.
In Linz ist man da schon weiter, viel weiter. Im Jahr 2024 wurde die Raiffeisen Arena als neue Heimstätte des LASK für Baukosten in der Höhe von rund 100 Millionen Euro eröffnet. Und nun legten die politischen Verantwortlichen nach und veröffentlichten eine Studie, die belegen soll, wie sinnvoll Investitionen in die Sportinfrastruktur sein können. Die deutsche SLC Management kam bei der Untersuchung nämlich zum Schluss, dass das neue Stadion regionalökonomische Effekte von jährlich 128,8 Millionen Euro erzeugt.
Beteiligung des Landes hat sich schnell amortisiert
Dazu werden mit den Veranstaltungen in der Arena 75.000 zusätzliche Nächtigungen pro Jahr in Linz generiert und 1.600 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt am Stadion. Allein durch Steuereinnahmen von rund 3,7 Millionen Euro hat sich die Beteiligung des Landes am Umbau (30 Millionen Euro) in etwa acht Jahren amortisiert. „Moderne Infrastruktur ist die Grundlage dafür, dass Sport seine volle wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung entfalten kann“, hält deshalb der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) fest.
In der Steiermark dürfte sich das noch nicht restlos in die Polit-Büros durchgedrungen sein. Haben Sie einen schönen Sonntag!
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