Es ist entschieden: Die Tourismusschulen Bad Gleichenberg kürten zum 29. Mal die feinsten steirischen Tröpferln. Am Donnerstag wurden die Top-Winzer der Weintrophy vor den Vorhang geholt.
Aus 831 eingereichten Weinen von 169 steirischen Winzern die Besten der Besten herauszufiltern, kann getrost als Qual der Wahl bezeichnet werden. Aber bei der steirischen Weintrophy an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg, die heuer bereits zum 29. Mal über die Bühne gegangen ist, wird nichts dem Zufall überlassen: Eine fast 30-köpfige Expertenjury hat sich über mehrere Tage hinweg – unter notarieller Aufsicht – durch die Weine gekostet und diese nach objektiven Kriterien bewertet. Die Proben sind dabei selbstverständlich anonymisiert.
Nachdem wir in der „Krone“ vor zwei Wochen bereits die 45 Finalisten-Winzer präsentiert haben, ist jetzt der Vorhang für die Sieger in den 15 Kategorien gefallen – vom klassischen Sauvignon Blanc 2025 über gereifte Riedenweine bis hin zu Rotwein-Spezialitäten.












Alleine schon unter den Finalisten zu sein, ist für die Weinbauern ein Renommée – und erst recht, wenn man als Sieger die begehrte Auszeichnung auf den Flaschen führen darf. Denn die Weintrophy hat sich über die Jahre zu einem Gradmesser der steirischen Weinqualität entwickelt und genießt in der Branche hohes Ansehen – wir gratulieren den Gewinnern!
Beim Galaabend für die Sieger der steirischen Weintrophy in Bad Gleichenberg klirrten die Gläser – und es gab Lobeshymnen für die feinen Tröpferln der steirischen Weinbauern
Nicht wenige Gäste und wohl auch einige Weinbauern kamen am Donnerstag direkt vom Steiermark-Frühling in Wien zum Finale der Weintrophy nach Bad Gleichenberg. So etwa auch der Gastgeber, Tourismusschulen-Direktor Alfred Tieber, der ja vor einigen Monaten das Ruder seines langjährigen Vorgängers und Weintrophy-Initiators Peter Kospach übernommen hat. „Steirischer Wein zählt für unsere Absolventen auf der ganzen Welt zu den wichtigsten Aushängeschildern, deswegen ist die Verschränkung von Schülern und Produzenten für uns sehr wichtig“, so Tieber.
Und dass auch der neue Jahrgang wieder Spitzenweine hervorgebracht hat – darüber herrschte beim Verkosten kein Zweifel: „Lebendig, frisch, animierend und etwas leichter als der letzte – lädt definitiv zum Genießen ein“, urteilt der steirische Weinbauchef Martin Palz. Ins selbe Horn stößt Reinhold Holler, Direktor der Weinbauschule Silberberg: „Sehr zugänglich, aber auch sehr präzise – da haben wir wieder etwas sehr Gutes in den Kellern liegen.“
Seitens der Politik ließ sich der in Wien weilende Landeshauptmann Mario Kunasek von FPÖ-Landtagsabgeordnetem Michael Wagner – auch Vizebürgermeister von Bad Gleichenberg – vertreten. Freilich nicht ohne ÖVP-Ortschef Michael Karl. Zu den Weingläsern griffen u. a. auch die Wirtschaftskammer-Vizechefs Herbert Ritter und Gabi Lechner, Baumeister Hans-Werner Frömmel und TUI-Österreich-Chef Gottfried Math.
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