Tiroler vor Gericht

„Verschob“ Spediteur nach Pleite 200.000 Euro?

Tirol
09.04.2026 06:00

Wegen angeblicher Insolvenzverschleppung muss sich ein Tiroler Unternehmer vor Gericht verantworten. Laut Anklage soll er rund 200.000 Euro aus der Insolvenzmasse „umgeleitet“ haben. Der 44-Jährige bestreitet die Vorwürfe, sein Steuerberater soll nun für Klarheit sorgen.

Er war einst ein überaus erfolgreicher Speditionsunternehmer mit mehreren Standorten. „Dann kam der Ukraine-Krieg und das Geschäft stagnierte zunehmend“, schilderte der Verteidiger des Kufsteiners am Innsbrucker Landesgericht die wirtschaftliche Abwärtsspirale, die im Jahr 2024 schließlich in der Pleite endete.

Schwere Vorwürfe gegen bankrotten Unternehmer
Laut Anklage soll der 44-Jährige die Insolvenzmasse der Firma jedoch bewusst um rund 200.000 Euro verringert haben. Nichts sei an den Vorwürfen dran, so der Anwalt. „Ich habe kaum jemanden gesehen, der die Geschäfte so gewissenhaft geführt hat.“ Alle Geldflüsse seien intern verbucht und mit dem Steuerberater abgestimmt worden.

Prozess wurde vertagt
Im Prozess konnten die genauen Geldflüsse und rechtlichen Verhältnisse nicht geklärt werden. Richterin Andrea Wegscheider und die Schöffen vertagten daher die Verhandlung, um den Steuerberater als Zeugen zu hören.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Tirol
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt