Der FC Barcelona setzt heute im Hinspiel auf sein Wohnzimmer „Camp Nou“. Im bereits vierten Frühjahrs-Duell mit Atletico winkt Lamine Yamal ein Rekord. Auch Diego Simeone weiß um die Stärken der Katalanen …
Nach zweieinhalb Jahren des Wartens kehrte Barcelona im November zurück in das renovierte Camp Nou - in sein neues, altes Wohnzimmer. In dem man es sich gemütlich gemacht hat, die Gegner wie Tapas verspeist: 14 Spiele, 14 Siege, eine weiße Weste. Samt einem Torverhältnis von 47:9, mit 3,35 erzielten Treffern pro Spiel.
Die Offensiv-Maschine, sie läuft hier wie geschmiert - wenngleich sich die Zahlen seit dem Amtsantritt von Trainer Hansi Flick im Juli 2024 allgemein beeindruckend lesen: In 107 Spielen erzielte man 301 Tore, 2,81 pro Partie. In der Champions League war in diesem Zeitraum kein Team treffsicherer (73). „Sie sind“, weiß Atletico-Trainer Diego Simeone, mit seiner Elf heute Viertelfinalgegner der Katalanen, „die beste Offensivmannschaft Europas.“ Aber: „Sie gehen viel Risiko ein.“
Defensiv anfällig
Tatsächlich ist Barca aufgrund des intensiven Pressings samt hochstehender Abwehrreihe defensiv anfällig. So blieb man in keinem der letzten 13 internationalen Spiele gegentorlos. „Wir wissen, wie wir ihnen wehtun können“, sagt Simeone. Dessen Elf zum vierten Mal im Frühjahr auf Barca trifft, am Samstag in der Liga daheim mit 1:2 verloren hat. „Es wird eine große Herausforderung – aber wir werden bereit sein“, so Simeone, der als Außenseiter ins Hinspiel geht: Atletico hat seit 2022 kein europäisches Auswärts-K.o.-Spiel gewonnen, in einem eben solchen in fünf Versuchen noch nie in Spanien triumphiert. Und ist im Camp Nou seit 2006 sieglos.
Barca, seit neun Pflichtspielen ungeschlagen, setzt auf Jungstar Lamine Yamal. Der Trainer Flick zuletzt den Handschlag verweigert hatte, direkt in die Katakomben spaziert war. „Es ist alles gut, so etwas passiert“, meint Flick. In der Königsliga hält Yamal heuer bei fünf Toren und vier Assists, könnte heute als jüngster Spieler (18 Jahre, 270 Tage) in einer Saison die Zweistelligkeit schaffen und den Rekord von Erling Haaland (19 Jahre, 212 Tage) löschen.
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