Der Beteiligungsbericht der Landeshauptstadt für das Jahr 2024 liegt vor. Er zeigt zwar einen Anstieg beim Umsatz der 27 Unternehmen. Der Berg an Schulden ist aber auch stark gewachsen.
Tirols Landeshauptstadt ist nicht nur in der Verwaltung aktiv, sondern auch eine Unternehmerin. Von der Bauwirtschaft über die Gesundheit und Kultur bis hin zu den Bereichen Sport und Soziales ist Innsbruck an exakt 27 Unternehmen beteiligt. Das geht aus dem aktuellsten Beteiligungsbericht, der das Geschäftsjahr 2024 genau durchleuchtet hat, hervor.
Der Gesamtumsatz lag bei 865 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2023 lag er bei 843 Millionen Euro.
Wenn man sich die Zahlen – insbesondere die Umsatzentwicklung – anschaut, war das Jahr 2024 wieder sehr erfolgreich.

Finanzdirektor Martin Rupprechter
Bild: Johanna Birbaumer
Leichtes Plus beim Anlagevermögen
Mit 39 Prozent wurde der meiste Anteil in den Bereichen Immobilien, Wohnen und Bauwirtschaft umgesetzt. Auf die Bereiche Versorgung und Technik entfielen indes 30 Prozent, weitere 18 auf den Verkehr. Die Bereiche Soziales, Gesundheit, Bildung und Kultur machen zehn Prozent und drei die Kategorien Sport- und Veranstaltungszentren sowie Wirtschaft aus.
Nicht nur der Gesamtumsatz konnte gesteigert werden, auch beim Anlagevermögen wurde ein leichtes Plus von vier auf 4,14 Milliarden Euro erzielt. Zum großen Teil handelt es sich dabei um Sachanlagen, wie Grundstücke und Gebäude.
Schuldenberg größer, über 4600 Beschäftigte gezählt
Zeitgleich mit dem Anstieg des Umsatzes und des Anlagevermögens wuchs aber auch der Berg an Schulden, sprich der Darlehensverpflichtungen. Und zwar von 490 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 534 Millionen Euro im Jahr 2024. „Der überwiegende Anteil findet sich im Bereich Immobilien und Wohnungswesen, etwa die Hälfte davon in Form von Wohnbauförderungsdarlehen“, heißt es in dem Bericht dazu.
Bezüglich getätigter Investitionen wird vorgerechnet, dass sich diese 2024 auf 318 Millionen Euro beliefen, ein Plus von 16,9 Prozent gegenüber 2023.
Beschäftigt waren in den 27 Unternehmen 2024 über 4600 Personen, wobei die Männer mit einem Anteil von 55 Prozent führen.
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