Budgetfahrplan

Innsbrucks Schulden steigen auf 224 Millionen Euro

Tirol
28.10.2025 06:00

Man werde dort investieren, wo die Innsbruckerinnen und Innsbrucker mehr Lebensqualität bekommen, also in Bildung, Infrastruktur und Sicherheit, betonte Bürgermeister Anzengruber am Rande der Budgeterstellung. Der Schuldenstand steigt allerdings dramatisch an. 

Die Katze ist aus dem Sack: Innsbrucks Schuldenstand steigt bis Ende dieses Jahres von 171 auf mehr als 200 Mio. € an und im Verlauf des nächsten Jahres weiter auf 224,2 Mio. €. Das gab die Stadt Innsbruck am Montag am Rande der andauernden Budgetverhandlungen bekannt.

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Darlehen sind zwar Schulden, sie finanzieren aber nachhaltige Infrastrukturprojekte für kommende Generationen.

BM Johannes Anzengruber (JA)

Einsparungen bei der Verwaltung
„Wir haben jeden Euro siebenmal umgedreht, schieben bei Projekten und Beschaffungen und werden den Vorplatz beim Haus der Musik vorläufig nicht realisieren können. Dass bei den Ausgaben und in der Verwaltung gespart wird, genau das erwartet sich die Bevölkerung von uns“, sagte BM Johannes Anzengruber. 37 Dienstposten in der Verwaltung würden eingespart, der Personalstand sinkt von 1933 auf 1896 Stellen. Der Finanzierungs-Voranschlag sieht 566 Mio. € an Einnahmen, knapp 567 Mio. € an Ausgaben und eine Darlehensaufnahme von 19,5 Mio. € vor.

Vorgangsweise wie bei jedem Häuslbauer
„Darlehen sind zwar Schulden, sie finanzieren aber nachhaltige Infrastrukturprojekte für kommende Generationen. Das ist bei jedem Häuslbauer und Wohnungskäufer ganz genauso“, sagt Anzengruber. Der Investitionshaushalt umfasst 50 Mio. €.

Neuer Sport-Campus in der Reichenau
Vorrangige Aufgabe sei es, dort zu investieren, wo die Menschen dieser Stadt mehr Lebensqualität bekommen: „Lebensqualität – das ist Bildung, das sind moderne Kindergärten und Schulgebäude. Lebensqualität ist aber auch Sicherheit – das sind einsatzfähige Feuerwehren, die auf dem Höchststand der Technik sind. Lebensqualität in den Stadtteilen – das heißt in den Wohnbezirken attraktive Sport- und Freizeitareale zu schaffen. So wird beim Campagne Areal in der Reichenau – unserem bevölkerungsreichsten Stadtteil – ein neuer Sport-Campus entstehen. Der Startschuss dafür fällt kommendes Jahr“, erklärte Bürgermeister Anzengruber. 

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