Ihr komplettes Hab und Gut verlor eine Seniorin am Ostermontag, als ihr Haus in Kitzbühel bis auf die Grundmauern abbrannte. Die 83-jährige Einheimische ist vorübergehend bei Bekannten untergebracht.
Die alleinstehende Frau befand sich im Schlafzimmer im ersten Stock des Einfamilienhauses, als ein lauter Knall sie aus dem Schlaf riss. Obwohl es im Parterre bereits brannte, gelang es der Seniorin, sich unverletzt aus dem Holzhaus zu retten und Alarm zu schlagen.
„Bei unserer Anfahrt sahen wir bereits eine große Rauchsäule aufsteigen“, schildert Andreas Reisch, Kommandant der Feuerwehr Kitzbühel. Erste Maßnahme der Einsatzkräfte war es, die umliegenden Gebäude – davon eines in nur fünf Meter Abstand vom Brandobjekt – zu schützen.
Bei unserer Anfahrt sahen wir bereits eine große Rauchsäule aufsteigen. Das Brandobjekt zu retten, war nicht mehr möglich.
Andreas Reisch, Kommandant Feuerwehr Kitzbühel
„Dies ist uns gelungen, das Brandobjekt zu retten, war jedoch nicht möglich“, sagt Kommandant Reisch. Dies auch deshalb, weil die Einsatzkräfte das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten konnten. Alle Bemühungen der rund 80 Feuerwehrmänner aus Kitzbühel, St. Johann und Oberndorf, die auch mit Atemschutz im Einsatz standen, waren vergeblich.
Bagger riss das Gebäude nieder
Das Haus musste während der Löscharbeiten mit einem Bagger niedergerissen werden, „Brand aus“ gab es um 14 Uhr. Von dem Gebäude blieb nur der Keller übrig.
Die 83-Jährige verlor ihr gesamtes Hab und Gut, sie hat vorerst bei Bekannten Unterkunft gefunden. Die Brandursache ist unklar, am Nachmittag nahmen die Brandermittler die Ruine unter die Lupe
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