Kein Tag ohne Pleite in Tirol – und die Serie macht vor keiner Branche halt: Jetzt erwischte es einen Innsbrucker IT-Dienstleister und Fotografen. Nach einem Gläubigerantrag wurde am Gericht ein Konkursverfahren eröffnet.
Transportfirmen, Versicherungsmakler, Taxiunternehmen, Bierlokal, Almhütte, Raumausstatter, Fleischerei, Metallbetrieb und Co.: In den vergangenen Tagen und Monaten wurden in Tirol wieder unzählige Insolvenzverfahren eröffnet. Und es zeigt sich anhand der aufgezählten Beispiele, dass die Pleitewelle vor keiner Branche haltmacht.
Gläubiger brachte Antrag ein
Am Donnerstag berichteten Gläubigerschutzverbände wie der Kreditschutzverband von 1870 und der Alpenländische Kreditorenverband von einer weiteren Eröffnung eines Konkursverfahrens am Innsbrucker Landesgericht. Diesmal betroffen: ein Innsbrucker IT-Dienstleister und Fotograf. Den Antrag dazu hatte ein Gläubiger bei Gericht eingebracht.
Höhe der Schulden noch unklar
Über die Gründe der Insolvenz würden derzeit noch keine geprüften Informationen vorliegen. „Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben“, so der KSV von 1870. Auch die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten ist derzeit noch nicht bekannt.
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