In Einkaufszentrum
Nigeria: Mehr als 20 Tote nach Explosion
Die Bombe ging nach einem Bericht der Zeitung "Premium Times" im Eingangsbereich hoch. Zunächst war von einer Autobombe berichtet worden, später hieß es, dass mehrere maskierte Männer auf Motorrädern zum Einkaufszentrum gefahren seien und einen Sprengsatz in den Eingang geworfen hätten. Einer der mutmaßlichen Attentäter wurde laut Sicherheitskreisen kurz nach der Tat erschossen, ein weiterer festgenommen.
Viele Autos rund um das Einkaufszentrum standen in Flammen. Notfallhelfer waren im Einsatz, unter den Besuchern des Emmab Plaza herrschte Panik. "Ich kann abgerissen Körperteile und Leichen auf dem Boden sehen, aber niemand traut sich näher heran, aus Angst vor einer weiteren Bombe", berichtete ein Reporter vom Unglücksort.
Boko Haram unter Verdacht
Obwohl sich zunächst niemand zur Tat bekannte, wird vermutet, dass die islamistische Terrorgruppe Boko Haram verantwortlich ist. Sie verübt seit Jahren immer wieder schwere Anschläge, jedoch hauptsächlich im Norden des Landes. Die Extremisten wollen dort einen Gottesstaat auf Grundlage der Scharia einrichten. Abuja liegt im vergleichsweise ruhigen Zentrum Nigerias.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.