Schwer verletzt

Bei Übung riss Seil und traf einen Feuerwehrmann

Oberösterreich
29.03.2026 12:00

Aus einer Übung wurde plötzlich bitterer Ernst. 100 Feuerwehrleute aus Bayern und Oberösterreich hatten am Samstag eine grenzüberschreitende Ölwehrübung angehalten. Dabei kam es zu einem schweren Unfall, bei dem ein 43-Jähriger von der FF Vichtenstein schwer verletzt wurde.

Ziel der Übung war es, eine schwimmende Ölsperre im Oberwasser des Kraftwerks von der österreichischen Uferseite bis zum sogenannten Trenndamm, welcher die Abgrenzung zwischen Kraftwerks- und Schleusenbereich etwa in der Donaumitte bildet, auf die deutsche Seite zu ziehen. Hierzu wurden ein Feuerwehrboot sowie eine benzinbetriebene Seilwinde eingesetzt, die auf dem Trenndamm verankert war.

Am Oberkörper getroffen
Während des Einsatzes riss ein Verbindungsseil. In der Folge wurde der Windenführer von der zurückschnellenden Winde im Oberkörperbereich getroffen. Der 43-Jährige von der FF Vichtenstein wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Passau geflogen. Er befindet sich allerdings nicht in Lebensgefahr.

Übung wurde abgebrochen
„Wir haben die Übung natürlich sofort abgebrochen“, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Johannes Veroner zur „Krone“. Weil eben auch alle Rettungskräfte schon vor Ort waren, wurde der Verletzte schnell und professionell versorgt. „Und es hat sich auch wieder gezeigt, wie wichtig unsere Schutzkleidung ist“, sagt Veroner. Zudem habe der Mann natürlich eine Schwimmweste getragen, was die Wucht des gerissenen Seiles auch minderte.

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