Länger am Netz lassen

Merz stellt Fahrplan für Kohleausstieg infrage

Außenpolitik
27.03.2026 21:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der deutsche Bundeskanzler stellt den Zeitplan für den Kohleausstieg infrage und verweist auf eine längere Einsatzzeit von laufenden Kohlekraftwerken. Trotzdem setzt er auf den Ausbau erneuerbarer Energien und hat auch Hoffnung in andere Formen der Energiegewinnung ... 

Bei einer Veranstaltung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erklärte Kanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitag, dass laufende Kohlekraftwerke länger in Betrieb bleiben könnten: „Wir werden möglicherweise laufende Kohlekraftwerke länger am Netz lassen müssen.“ Eine Rückkehr zur Atomkraft komme hingegen kurzfristig nicht infrage.

„Ich bin nicht bereit, den Kern unserer Energieversorgung aufs Spiel zu setzen, bloß weil wir da vor Jahren Ausstiegsdaten beschlossen haben“, ergänzte der deutsche Kanzler. Er plädierte dafür, die Energiepolitik „vom Kopf auf die Füße“ zu stellen.

Erneuerbare Energien, ergänzt durch Gaskraftwerke
Zugleich bekräftigte er die Bedeutung des Ausbaus erneuerbarer Energien, wies aber darauf hin, dass diese durch neue grundlastfähige Gaskraftwerke ergänzt werden müssten. Diese sollen kurzfristig an bestehenden Standorten gebaut werden und nicht sofort wasserstofffähig sein.

Langfristig hat Merz großes Potenzial im Einsatz von Kernfusionsreaktoren in Deutschland und kann sich zudem vorstellen, dass das Land in die Forschung zu kleinen modularen Kernreaktoren einsteigt.

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