9/11-Nachwirkung

Polizist nach WTC-Einsatz in New York gestorben

Ausland
09.01.2006 22:35
Ein Polizist, der nach den Terrorangriffen am 11. September 2001 in New York Hunderte von Stunden in den Trümmern des World Trade Centers verbrachte, ist mit 34 Jahren einem Lungenleiden erlegen. Der Sender NPR berichtete, dass der Mann nach langer Krankheit starb.

Er gilt als das erste Opfer der dichten Staub- und Asbestwolke, die sich nach dem Einsturz der Zwillingstürme über Manhattan ausgebreitet hatte. Rettungshelfer und zahlreiche Anwohner klagen seit den Terror-Angriffen über teils erhebliche Atemwegsbeschwerden.

Der junge Polizist war nach Angaben seiner Gewerkschaft einer der ersten Retter auf Ground Zero. Er stellte sich den ersten Monat bis zu 16 Stunden am Tag für die schwierigen Bergungsarbeiten zur Verfügung. Bald danach begann er unter Atemnot zu leiden. Ärzte diagnostizierten eine Krankheit bei ihm, die im Volksmund als "schwarze Lunge" bekannt ist. Außerdem wurden in seinem Hirn Ablagerungen des giftigen Schwermetalls Quecksilber gefunden. "Wir fürchten, dass er nicht das letzte Opfer bleiben wird", erklärte seine Gewerkschaft in einer Stellungnahme.

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