Tiefe Verzweiflung bei Savannah Guthrie: In einem emotionalen TV-Interview spricht die „Today“-Moderatorin erstmals über das mysteriöse Verschwinden ihrer Mutter – und stellt sich selbst eine quälende Frage: Hat ihre Prominenz das Verbrechen ausgelöst?
In der Sendung des US-Formats „Today“, geführt von Kollegin Hoda Kotb, bricht die 54-Jährige in Tränen aus. Seit Wochen wird ihre Mutter Nancy vermisst – die Ungewissheit zermürbt die Familie.
Schockierender Verdacht
Besonders erschütternd: Guthrie macht sich selbst Vorwürfe. Während sie gemeinsam mit ihren Geschwistern versuchte, das Geschehen zu begreifen, kam früh ein schockierender Verdacht auf. Ihr Bruder, ein erfahrener Militärangehöriger, habe schnell vermutet, dass es sich um eine Entführung handeln könnte – möglicherweise mit finanziellen Motiven.
Guthrie erinnert sich an den Moment, der sie bis heute verfolgt: Ob ihre Bekanntheit eine Rolle gespielt haben könnte. „Vielleicht wegen mir?“, habe sie gefragt. Die Antwort ihres Bruders: möglich.
„Falls ich es bin, tut es mir wirklich leid“
Diese Gedanken lassen sie nicht los. Unter Tränen richtet sie sich direkt an ihre Familie: Sie entschuldige sich – bei ihrer Mutter („es tut mir so leid, Mami“), ihren Geschwistern und ihren Kindern. Sollte ihre Prominenz tatsächlich ein Auslöser gewesen sein, falle es ihr schwer, damit zu leben.
Die Ermittlungen laufen derweil weiter. Die 84-jährige Nancy Guthrie wurde zuletzt Ende Jänner an ihrem Wohnort in Tucson gesehen. Nachdem sie einen Termin verpasste, leiteten die Behörden eine großangelegte Suche ein. Laut Polizei gibt es Hinweise auf ein mögliches Verbrechen – unter anderem Videoaufnahmen eines maskierten Mannes vor ihrem Haus.
Die Familie hat eine Belohnung von einer Million Dollar (etwa 850.000 Euro) ausgesetzt für Hinweise, die zum Auffinden der 84-Jährigen führen können.
Große Betroffenheit
Auch Guthries Kollegen zeigen sich tief betroffen. Im Studio äußerten sie Verständnis – und wiesen die Schuldgefühle der Moderatorin entschieden zurück.
Während die Suche in die nächste Woche geht, bleibt vor allem eines: die Hoffnung auf ein Lebenszeichen. Und eine Tochter, die sich verzweifelt fragt, ob sie selbst Teil der Ursache sein könnte.
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