Rapid verlor in Ried das Play-off-Hinspiel mit 1:2. Am Montag hat Grü,-Weiß noch die Chance, das Ticket nach Europa daheim zu lösen. Vierte Pleite en suite ...
Wenn’s läuft, dann läuft’s – oder eben nicht ...
Abwehrchef Cvetkovic (Wade) gab beim Aufwärmen w.o., dazu fehlten Horn und Bolla verletzt, war Grgic krank. Rapids Trainer Hoff Thorup improvisierte und experimentierte, Kapitän Seidl und Wurmbrand wechselten sich als rechter „Außenverteidiger“ ab, links durfte erstmals in der Saison Auer, der erst 83 Liga-Minuten absolviert hatte, ran.
Entsprechend wild ging das Play-off-Hinspiel los: Mit „Einmal Berühren“ und von Karas Ferse wurde Dahl freigespielt – da fehlten Zentimeter (5.). Kurz darauf schickte Ahoussou den Norweger auf die Reise, rettete Goalie Leitner. Ried bot überraschend Räume an, da zog Rapid Not-Defensive mit Abstimmungsfehlern mit: Bajics Schuss landete abgefälscht an der Latte (12.), Havenaars Kopfball nach einer kurz abgespielten Ecke saß – 0:1 (15.). Rieds 21 (!) Standard-Tor in der Saison.
Danach nahmen die Strafraumszenen ab, Rapids (fehlende) Effektivität blieb gleich: Amane schlenzte vom Fünfer-Eck den Ball vorbei (44.).
Doch vor der Pause hatten die Wiener immerhin noch Chancen, nach Seitenwechsel lief Rapid den Riedern meist nur hinterher. Phasenweise wie ein benommener Boxer, mit Ball orientierungslos. Und dennoch gelang aus dem Nichts der Ausgleich, als sich Dahl durchtankte, Amane den Ball über die Linie drückte – 1:1 (75.). Nach 333 Liga-Minuten endlich wieder ein Rapid-Tor ...
Eine Initialzündung, gar die Wende? Nichts da. Keine zwei Minuten später ging der Klärungsversuch von Raux-Yao nach hinten los, ins eigene Tor – 1:2 (77.). „Man kann viel trainieren und dann passiert das“, haderte Trainer Hoff Thorup. „Aber so läuft es bei uns eben aktuell.“
„Einfach zu wenig“
Damit war die vierte Pleite in Folge besiegelt. „Im Endeffekt ist es einfach zu wenig“, gab Verteidiger Schöller zu. Aber weil es „nur“ beim 1:2 blieb, hat Rapid am Montag im Rückspiel daheim noch die Chance, das Quali-Ticket für die Conference League zu lösen. Eine Leistung wie gestern wird aber nicht reichen.
Stürmer im Anflug
Und dennoch, unabhängig vom internationalen Geschäft, wird mit Tonni Adamsen ein neuer Stürmer ablösefrei in Hütteldorf andocken: Der Däne verhinderte mit 19 Toren und sieben Assists Silkeborgs Abstieg, soll bis 2028 unterschreiben. Er ist allerdings bereits 31 Jahre alt.
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