Als eine Postsendung im Briefkasten eines St. Pöltner Pensionisten lag, hätte er sie schon längst bezahlen müssen.
Eine Rechnung für eine einfache Spülkasten-Reparatur sorgt bei einem St. Pöltner für Unmut: Franz Grubmann (70) bemerkte eines Morgens, dass im Badezimmer der Spülkasten nicht mehr aufhörte zu rinnen. Er rief eine Firma an, an der er schon seit Jahren vertraut ist. „Der Monteur löste das Problem auch wie immer“, erklärt er der „Krone“.
Drei Tage später, am 27. Februar, stellte die Firma die Dienstleistung in Rechnung. Als Zahlungsziel wurde der 6. März mit zwei Prozent Skonto angegeben. Doch angekommen ist sie erst danach: „Die Rechnung wurde am 13. März spätnachmittags zugestellt!“, so der Pensionist. Ganze zwei Wochen lang war der Brief unterwegs. Der 70-Jährige überwies den Betrag sofort, war es doch der letzte Tag der Zahlungsfrist.
„Da es handelt sich ja nur um eine einfache Montage-Rechnung“, betont Grubmann. Zusätzlich für Verwirrung sorgte der unleserliche Poststempel auf dem Kuvert. Wann das Schreiben tatsächlich aufgegeben wurde, lässt sich damit nicht nachvollziehen.
Bald gar keine Briefe mehr?
Die Post betont: „An dieser Adresse ist ein äußerst verlässlicher Zusteller tätig – der Brief könnte uns zu spät übergeben worden sein.“ Und: Wird ein Brief nicht als „Einschreiben“ aufgegeben, könne man ihn nicht genau nachverfolgen. In der Regel sollte die Postsendung nach zwei bis drei Tagen ankommen. „Es gibt aber generell auch immer weniger Briefe in Zustellungen“, gibt die Post zu. Ein Einschreiben oder digitale Post sei da oft hilfreicher. Dänemark hat übrigens 2025 die Brief-Zustellung komplett abgedreht.
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