Ein Auto, das mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Tempo-30-Zone in Waidhofen an der Ybbs (NÖ) raste, stach einer Polizeistreife am späten Montagabend ins Auge. Als die Polizei den Wagen stoppen wollte, trat der Lenker das Gaspedal noch weiter durch. Wenig später wussten die Beamten, warum.
Es war kurz nach 20 Uhr, als die Beamten einer Polizeistreife in Waidhofen an der Ybbs ihren Augen nicht trauten. In einer 30er-Zone kam ihnen ein Pkw in rasantem Tempo entgegen. Haltezeichen der Polizisten kümmerten den Lenker offensichtlich wenig – er stieg noch stärker aufs Gas.
Radfahrerin fast gestürzt
Er bretterte mit teilweise mehr als 100 km/h durch die Tempo-30-Zone davon und fuhr sogar entgegen der erlaubten Fahrtrichtung durch das schmale Stadttor. „Eine Radfahrerin, die dem Auto an dieser Engstelle entgegekam, musste ausweichen und wäre fast zu Sturz gekommen“, heißt es im Polizeibericht.
Suchtmittel im Auto
Schließlich gelang es den Polizisten doch, den Wagen zu stoppen. Bei der Lenkerkontrolle stellte sich heraus, dass der Russe, der am Steuer saß, keinen Führerschein besitzt und zudem augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand. Eine klinische Untersuchung verweigerte der 19-Jährige. Auch die beiden Mitfahrer, ein Österreicher (26) und ein Russe (15), zeigten Symptome von Drogenkonsum. Im Auto wurden Suchtmittel gefunden und sichergestellt. Der Fahrzeuglenker wurde angezeigt.
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