„Krone“-Stopplicht

Horror-Szenario

Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi ...

Vieles dreht sich bei der WM im Sommer nur um die USA – Kanada und Mexiko scheinen noch eher Nebenschauplätze zu sein. Dabei hat Mexiko von allen drei Ländern die größte Fußball-Geschichte

1970 holte Brasilien im Azteken-Stadion den Titel – 4:1 gegen Italien! Erstmals wurden Spiele aus Lateinamerika live in Europa gezeigt, erstmals eine WM in Farbe im TV übertragen.

1986 veranstaltete erneut Mexiko die Endrunde – weil Kolumbien nicht in der Lage war, das Großereignis zu organisieren. Diego Maradona schrieb mit Argentinien Sportgeschichte.

2026 wird zum dritten Mal eine WM-Endrunde in Mexiko-Stadt angepfiffen, am Gastgeberland wachsen jedoch Zweifel. Nach der Tötung eines Drogen-Bosses zündeten Kartellmitglieder Autos, Häuser und Tankstellen an, blockierten Straßen, schossen wild um sich. Mehr als 70 Menschen kamen ums Leben. Die Situation hat sich ein wenig beruhigt, Verbrechen stehen dennoch an der Tagesordnung. Grund genug für Reisewarnungen. Zum Schutz der 13 Spiele in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey kommen zwar insgesamt 100.000 Polizisten, Soldaten und Securitys zum Einsatz, doch selbst Einheimische raten zu höchster Vorsicht.

Ein Horror-Szenario für die Fans, eine Mega-Baustelle für die FIFA, die die Fußball-WM als Hochglanz-Spektakel präsentieren möchte.

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