Alps Hockey League

Rassismus-Eklat überschattet Viertelfinal-Serie

Salzburg
23.03.2026 18:00

Rassismus-Skandal in der Alps Hockey League! Im sechsten Viertelfinal-Duell zwischen den RB Juniors und Gröden kam es am Sonntagabend zu einem hässlichen Vorfall. Der Salzburger Spieler Moussa Hackert wurde von Gröden-Anhängern rassistisch beleidigt. Die Liga und auch die Südtiroler äußerten sich bereits. Der Fall liegt nun beim Schiedsgericht auf. Am Dienstag steigt an der Salzach das alles entscheidende siebte Spiel um das Halbfinale der Play-offs.

Die so fulminante Viertelfinal-Serie der Play-offs in der Alps Hockey League zwischen den RB Juniors und Gröden hat einen Nebenschauplatz. Und was für einen! Im sechsten Duell am Sonntag – die Juniors gewannen 6:2 und stellten in der Serie auf 3:3 – kam es zu einem rassistischem Vorfall. Der Salzburger Spieler Moussa Hackert wurde dabei von den Rängen wüst beschimpft und auch mit Gesten beleidigt. Sogar eine Banane soll ihm angeboten worden sein. 

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Was die zwei oder drei Personen da gemacht haben, ist inakzeptabel.

Walter PLONER, Präsident HC Gröden gegenüber der „Krone“

Gröden-Boss nennt Vorfall „inakzeptabel“
Die Liga reagierte am Montag mit einer Stellungnahme und verurteilte die rassistischen Vorfälle in Südtirol. „Wir distanzieren uns entschieden von jeglicher Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung“, hieß es in einer Aussendung. Gröden-Präsident Walter Ploner konnte ebenfalls nur den Kopf schütteln. „Was die zwei oder drei Personen da gemacht haben, ist inakzeptabel. Wir werden schauen, wie wir dagegen vorgehen können.“

Moussa Hackert (li.) wurde in Gröden rassistisch beleidigt.
Moussa Hackert (li.) wurde in Gröden rassistisch beleidigt.(Bild: Manuel Mackinger - EC Red Bull Salzburg)

Die RB Juniors können sich indes bis Mittwoch zu den Vorfällen äußern, wollen sich aber zunächst auf das Sportliche konzentrieren. Mit einem Sieg im siebten Spiel wäre das Halbfinal-Ticket fix in der Tasche. „Wir fühlen uns gut und schauen nur auf das Spiel“, meinte Stürmer Luca Auer, der schon voller Vorfreude ist. „Für solche Spiele spielen und leben wir Eishockey!“, sagte Auer, der erst vergangene Woche mit den Eisbullen gegen Pustertal aus den ICE Hockey League-Play-offs ausgeschieden ist und nun bei den Juniors zu den Routiniers zählt. „Die Enttäuschung war groß. Aber ich freue mich, dass ich spielen kann“, erklärte der Oberndorfer. 

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