Fast wie im Film: Fingerabdruck-Scan am Diensthandy der Polizisten stoppt jetzt Kriminelle in kürzester Zeit. Schluss mit langen Wartezeiten oder Fahrten zur Dienststelle – die Handschellen klicken sofort!
Gebannt schauten Krimi-Fans weltweit in die Röhre, als die Hollywood-Serien CSI & Co. zum ersten Mal über die Bildschirme flimmerten. Das heimische Bundeskriminalamt (BK) nimmt sich nun wohl ein Vorbild an den fiktiven US-Ermittlern. Mit weltweit einzigartiger Technologie gehen die Beamten ab sofort auf Verbrecherjagd.
Statt in mühsamer Kleinstarbeit die Fingerabdrücke von Verdächtigen am Posten einzuscannen, reicht jetzt das eigene Diensthandy. Gemeinsam mit den Top-Forschern vom AIT wurde die spektakuläre „BioCapture“-Technologie entwickelt – und die hat es in sich!
Hightech-Jagd passiert künftig auf Knopfdruck
Was bisher nur im Fernsehen möglich schien, wird nun Realität auf Österreichs Straßen: Polizistinnen und Polizisten können Fingerabdrücke direkt vor Ort – kontaktlos! – mit dem Smartphone scannen. Innerhalb weniger Minuten wird abgeglichen, ob die kontrollierte Person gesucht wird oder sich illegal im Land aufhält. Schluss mit langen Wartezeiten oder Fahrten zur Dienststelle – die Entscheidung fällt sofort.
Innenminister Gerhard Karner spricht sogar von einer „kleinen internationalen Sensation“. Und tatsächlich: Die Technik sorgt bereits jetzt für Aufsehen, weit über die Landesgrenzen hinaus. Die ersten Zahlen aus dem Probebetrieb sind, laut BK-Direktor Andreas Holzer, durchwegs beeindruckend.
Bei 643 Kontrollen gab es gleich 170 Treffer im Fahndungssystem. Mehrere gesuchte Personen konnten trotz falscher Angaben identifiziert werden. Sogar ein mutmaßlicher Drogendealer ging den Ermittlern so ins Netz – dank kurzem Scan am Handy.
Das Projekt ist eine kleine internationale Sensation. Die ersten Zahlen aus dem Probebetrieb sind beeindruckend, das weckt großes Interesse.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP)
Österreich als Vorreiter: Internationales Interesse
Gleichzeitig wird betont: Der Datenschutz bleibt gewahrt. Die gescannten Fingerabdrücke werden nur für den unmittelbaren Abgleich genutzt und danach sofort gelöscht. Die innovative Technologie wurde über Jahre hinweg entwickelt und rechtlich abgesichert.
Schon jetzt interessieren sich internationale Sicherheitsbehörden für das System. Sogar bei einer UNO-Veranstaltung in New York soll „BioCapture“ präsentiert werden. Unsere Fahnder spielen also endgültig in „Hightech-Hollywood“ mit.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.