Die Wasserqualität im Tullner Aubad wurde verbessert, mehrere neue Paddel-Tennis-Courts entstehen – am Freizeitareal gibt es heuer einige Neuerungen zu Saisonbeginn. Und es gibt schon weitere Pläne...
Abgefallene Ketten, Getriebeschäden, defekte Lager: Gleich eine Reihe technischer Gebrechen der beiden eingesetzten Raupenfahrzeuge hat die geplante Entschlammung des Tullner Aubads gehörig verzögert. Doch nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Bis zu 40 Zentimeter Schlamm wurden auf 47.000 Quadratmetern abgesaugt und über eine Pipeline in die Donau abgeleitet.
„Notwendige Maßnahme“
Bis zuletzt hatte das 46 Jahre alte Aubad eine zumindest „sehr gute“ Wasserqualität aufgewiesen, dennoch war auch seit Jahren ein hohes Nährstoffniveau gemessen worden. „Mit dieser notwendigen Maßnahme wird das Bad in der kommenden Saison noch attraktiver“, betont Vizebürgermeister Wolfgang Mayrhofer.
Halle für noch mehr Sport
Dazu soll auch eine weitere Investition beitragen. So werden bis Juli direkt neben der Anlage drei weitere Padel-Tennis-Plätze errichtet – einer davon sogar als Center-Court mit Tribüne, um auch Schauplatz für internationale Turniere sein zu können. 2027 soll dann noch eine Padel-Halle mit vier Courts eröffnet werden, die auch Platz für andere Sportarten wie Tischtennis oder Klettern ermöglichen soll – damit wird Tulln zum größten Padel-Standort des Landes.
Herzensangelegenheit und Absicherung
Errichtet und betrieben wird der Standort von Miguel Klein, Ehefrau Bettina und Christian Ohrfandl, die schon die vorhandenen Plätze betreuen und mehr als zwei Jahre bereits in die Planung investiert haben. „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit“, betonen sie. Übrigens hat sich die Stadt abgesichert: Sollte der Padel-Hype abflauen, dann könnte sie als Grundverpächterin die Herstellung des ursprünglichen Zustands einfordern.
Neue Sanitäranlagen
Auch für die Aubad-Besucher wird die neue Halle Vorteile bringen: In ihr sollen auch moderne Sanitäranlagen für sie entstehen. „Mit der geplanten Erweiterung wird das gesamte Areal noch vielseitiger“, freut sich Stadtrat Andreas Bors.
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