Steiermark

Kindergartenplatz: Die Warteliste wird kürzer

Steiermark
20.03.2026 06:00

Die aktuellen Zahlen liegen der „Krone“ vor: 13.986 steirische Familien haben schon einen Platz für ihr Kind bekommen. Die Warteliste ist kürzer als im Vorjahr, hunderte Betroffene müssen sich aber noch gedulden. 

Im Frühling geht es jedes Jahr erneut um die Wurscht: einen Platz in einer Krippe oder einem Kindergarten für den Nachwuchs. In den vergangenen Jahren hatte die Steiermark massiv zu kämpfen, um den Bedarf zu decken. Dass die Gruppen in den Kindergärten verkleinert wurden, erschwerte die Sache. Pädagogisch von vielen als wertvoll beurteilt, kam der dafür notwendige Ausbau nicht hinterher. Das Vorhaben wurde inzwischen auf Eis gelegt. Bis 2028/29 bleibt die aktuelle Gruppengröße von 22 Kindern bestehen. Das Ziel war einmal 20 Kinder bis 2027/28.

Trotz leicht rückläufiger Zahl an Gesamtvormerkungen ist ein erheblicher Anstieg der angenommenen Kinder zu verzeichnen bei gleichzeitigem Rückgang der Wartelisteplätze. 

Stefan Hermann, Bildungslandesrat

Aussetzen von Maßnahme führt zu mehr Plätzen
Der blaue Bildungslandesrat Stefan Hermann sieht darin einen Grund, warum heuer mehr Familien bereits ein Platz zugesichert werden konnte. Von 17.318 vorgemerkten Kindern im Kinderportal haben 13.986 einen Platz für Herbst bekommen. Die Familien werden nun informiert, heißt es. Im vergangenen Jahr gab es mehr Vormerkungen (17.772), aber weniger Sofortzusagen (13.197). Heuer sind es 80,7 Prozent zu 74,2 Prozent im Vorjahr. Hermann freut diese Entwicklung „und 91 Prozent bekamen ihre Wunscheinrichtung“.

Hunderte Familien brauchen Geduld
Dennoch wird auch von Hunderten Familien der Geduldsfaden strapaziert: 2574 Kinder stehen auf der Warteliste. Im vergangenen Jahr waren es noch mehr (3321). Stefan Hermann gibt sich „zuversichtlich, dass mit den nun startenden Ansuchen um weitere Gruppen oder Überschreitungen diese Warteliste rasch kürzer werden wird und im Herbst ausreichend Plätze zur Verfügung stehen“.

Auch 758 Absagen hagelte es (1254 waren es im Vorjahr), weil Voraussetzungen nicht erfüllt wurden. Bevorzugt werden (neben z. B. Wohnortnähe, Geschwisterkind) jene Familien, wo beide Elternteile voll berufstätig sind. Das sorgt immer wieder für Kritik.

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