Wieder Lawinenalarm in Tirol – gleich zweimal: Kurz nach 13 Uhr wurde ein Unglück mit angeblich zwei Verschütteten im Bereich der Kuhscheibe (3188 m) nahe der Amberger Hütte im Ötztal gemeldet. Wenig später gab es tatsächlich einen Teilverschütteten in den Gurgler Bergen im hinteren Ötztal.
Laut Leitstelle Tirol trafen kurz nach 13 Uhr mehrere Meldungen über ein und dieselbe Lawine in der Nähe der Amberger Hütte in Gries im Sulztal bei Längenfeld ein. Daraufhin wurden die Bergrettungen aus Längenfeld und Gries alarmiert. Auch mehrere Hubschrauber flogen ins Ötztal.
Negativlawine ohne Opfer
Inzwischen konnte die Leitstelle wieder Entwarnung geben. Es habe sich um eine Negativlawine ohne Verschüttete gehandelt, hieß es gegenüber der „Krone“. Der Einsatz werde gerade abgebrochen.
Erneuter Alarm im Ötztal
Rund eine Stunde später wurde in Obergurgl – am Rotmoosferner – ein Tourengeher von einer Lawine erfasst, mitgerissen und teilverschüttet. Laut Leitstelle konnte die Besatzung des Notarzthubschraubers Martin 8 die Person, die allein unterwegs war, ausgraben. Das Opfer wurde vor Ort versorgt und laut Polizei dann ins Krankenhaus Zams geflogen. Der genaue Verletzungsgrad ist nicht bekannt.
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