100 Tage Koralmbahn

Steiermark auf Schiene: Weitere Pläne für Bahnnetz

Steiermark
18.03.2026 16:06

Der Ausbau der steirischen Schieneninfrastruktur läuft auf Hochtouren: Seit knapp 100 Tagen ist das Jahrhundertprojekt Koralmbahn in Betrieb. Die ÖBB investieren auch heuer rund 552 Millionen Euro in die Grüne Mark. Ein Halt der Koralmbahn beim Flughafen Graz ist aber weiterhin nicht geplant.

Knapp 100 Tage ist die Koralmbahn bereits zwischen Graz und Klagenfurt unterwegs und transportiert täglich rund 7000 Fahrgäste auf der Strecke. Das nahmen sich ÖBB, Industrie und Politik zum Anlass, um einen Ausblick in die weitere Zukunft des Mobilitätslandes Steiermark zu geben.

Modernisierungen und Umbauten
Mit der Inbetriebnahme des Jahrhundertprojekts wurde zwar ein Meilenstein erreicht, Grund für eine Pause beim Ausbau ist das aber nicht. Im Gegenteil: Die ÖBB investieren 2026 rund 552 Millionen Euro in die Grüne Mark. Diese fließen etwa in den zweigleisigen Ausbau der Strecke von Werndorf bisSpielfeld-Straß, die Modernisierung der Ostbahn und diverse Bahnhofsumbauten. „Wir investieren dort, wo Menschen und Unternehmen profitieren“, hält ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä fest.

Kurt Maier, Claudia Holzer und Andreas Matthä (v.l.) gaben einen Einblick in die Pläne für das ...
Kurt Maier, Claudia Holzer und Andreas Matthä (v.l.) gaben einen Einblick in die Pläne für das steirische Schienennetz.(Bild: Foto Fischer)

Güterverkehr auf Schiene
Das freut auch Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ): „Für den künftigen Erfolg der Steirer ist es ganz entscheidend, die steirische Schieneninfrastruktur gezielt und laufend weiterzuentwickeln.“ Das Land Steiermark hat sich ja als Ziel gesetzt, bis 2030 den Schienengüterverkehr um 50 Prozent zu steigern und diesen bis 2050 sogar zu verdoppeln.

Kein Halt am Flughafen
Kurt Maier, Präsident der steirischen Industriellenvereinigung, unterstreicht erneut die Wichtigkeit einer Koralmbahn-Haltestelle beim Flughafen Graz: „Wir müssen die Steiermark als wichtigen Güterverkehrsknoten weiterentwickeln. Da sehen wir den Flughafen als Chance, den man zu einer Mobilitäts-Drehscheibe ausbauen kann. Das kann für die Attraktivität von Graz und der Steiermark als Investitionsland ein wesentlicher Faktor sein.“

Dem Wunsch der Haltestelle erteilt Matthä aber erneut eine Absage: „Derzeit braucht es diese nicht. Mit der S-Bahn ist der Flughafen Graz bereits heute gut erschlossen.“ 

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