„Ich will ihm zwar keinen Druck machen, aber es wäre schon super, wenn wir ein Rosa Trikot in Österreich hätten“, hofft Lukas Pöstlberger auf einen erfolgreichen Giro d‘Italia für Österreichs Rad-Star Felix Gall. Dass es für den Osttiroler nicht einfach wird, liegt vor allem am dänischen Superstar Jonas Vingegaard.
Nach 2022 geht Gall ein weiteres Mal bei der Italien-Rundfahrt an den Start – diesmal jedoch in einer anderen Rolle. Als Kapitän soll der Tour-de-France-Etappensieger ums Rosa Trikot kämpfen. Eine Herausforderung, der der Osttiroler vorfreudig entgegenblickt, bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ erklärte er: „Ich freue mich, wenn es losgeht. Es ist jetzt schon eine Anspannung da. Ich habe ein sehr gutes Höhentrainingslager hinter mir. Man bewegt sich ein bisschen am Limit in der Vorbereitung mit dem Trainingspensum und dem Gewicht.“
Der große Gejagte heißt heuer Jonas Vingegaard. Der zweifache Tour-de France-Gesamtsieger reist in guter Form ins bulgarische Nessebar, wo der Giro am Freitag eröffnet wird.
„Dann hat man definitiv einen Nachteil“
Nichtsdestotrotz traut Pöstlberger, bis 2023 selbst Radprofi, Gall einiges zu. „Ich will ihm zwar keinen Druck machen, aber es wäre schon super, wenn wir ein Rosa Trikot in Österreich hätten“, so der 34-Jährige, der 2017 selbst einen Etappensieg bei der Italien-Rundfahrt feiern durfte. Worauf es in der Vorbereitung ankommt, weiß Pöstlberger nur allzu gut. „Ohne spezielles Höhentrainingslager oder Hitzetraining oder die richtige Ernährung – wenn man ein kleines Bausteinchen weglässt – hat man definitiv einen Nachteil.“
Gut, dass es am Ausmaß der Trainingseinheiten nicht mangeln dürfte, zumindest erklärte Gall: „Ich habe so viel trainiert wie noch nie, mit drei Höhentrainingslagern.“
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