Bevor er die politische Elite des Landes zerschlug, attackierte Balen Shah seine Gegner mit sozialkritischen Rap-Reimen. Inmitten blutiger Unruhen in Nepal avancierte der 35-Jährige zum politischen Popstar. Jetzt steht der frühere Battle-Rapper als Premierminister an der Spitze des Staates.
Es ist fix: Mit nur 35 Jahren wird Balendra Shah, den alle nur Balen nennen, der nächste Premierminister des armen Himalaya-Staates. Seine zentristische Rastriya Swatantra Party (RSP) schreibt Geschichte und erringt das größte Mandat in Nepals Geschichte. Die RSP gewinnt 182 der 275 Sitze im Parlament und verfehlt die Zweidrittelmehrheit nur um zwei Sitze. Der sozialdemokratische Nepali Congress wurde mit 38 Sitzen Zweiter, die Kommunistische Partei Nepals UML mit 25 Sitzen Dritter. Ein revolutionärer Umsturz für das als festgefahren geltende politische System Nepals, eine brutale Absage an die Vergangenheit.
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