WERBUNG

Vom Bauernhof zum KI-Snack-Weltmeister

Niederösterreich: Wirtschaft
18.03.2026 00:01
Werbung
Porträt von Promotion Team
Von Promotion Team

Gesunde Knabbersnacks aus Bio-Zutaten – und mittlerweile in der ganzen Welt gefragt: Das Unternehmen Landgarten aus Bruck an der Leitha zeigt eindrucksvoll, wie sich ein Familienbetrieb mit Innovationsgeist und moderner Technologie weiterentwickeln kann.

Unterstützt durch das Impulsprogramm Digi4Wirtschaft des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftskammer NÖ setzt der Betrieb verstärkt auf Digitalisierung und künstliche Intelligenz, um Produktion und Logistik noch effizienter zu steuern.

Dass sich dieser Weg auszahlt, zeigt ein Blick auf die Unternehmensentwicklung. „Wir wachsen eigentlich permanent, also in den letzten 20 Jahren haben wir uns alle fünf Jahre verdoppelt. Schaut so aus, als ob es so weitergehen würde“, sagt Herbert Stava von Landgarten.

Vom Bauernhof zum Snack-Unternehmen
Landgarten begann ursprünglich als landwirtschaftlicher Betrieb. Heute produziert das Unternehmen seit 38 Jahren Bio-Snacks, die weit über Österreich hinaus bekannt sind.

 

Zitat Icon

„Landgarten ist ein Biobetrieb. Seit 38 Jahren produzieren wir Knabbersnacks aus Nüssen, Früchten, Sojabohnen, Kürbiskernen und auch aus Schokolade.“

Herbert Stava von Landgarten

Was klein begann, entwickelte sich rasch zu einem internationalen Unternehmen. Bereits Ende der 1990er-Jahre wagte Landgarten den Schritt ins Auslandsgeschäft - mit großem Erfolg: „Wir sind derzeit bei einer Exportquote von 85 Prozent. Wir haben den österreichischen Markt nicht vernachlässigt, aber wir sind weiter hinauf gewachsen und haben das auch weiterhin vor“, so Stava.

Digitalisierung als Wachstumsmotor
Mit dem rasanten Wachstum mussten auch die internen Strukturen immer wieder angepasst werden. Ein zentraler Schritt war daher die Digitalisierung der Produktions- und Logistikprozesse.

Ziel des aktuellen Projekts ist ein integriertes System, das Produktionsplanung, Lagerlogistik, Etikettierung, mobile Datenerfassung und Bestandsmanagement miteinander verbindet. Unterstützt wird dies durch Business-Intelligence-Analysen und KI-basierte Planung. Dabei sollen Maschinenkapazitäten optimal genutzt, Bestände vorausschauend gesteuert und Entscheidungen auf Basis aktueller Daten getroffen werden. Trotz aller Technologie bleibt für Stava eines besonders wichtig: der persönliche Austausch im Unternehmen.

„Wir versuchen trotzdem, möglichst kurze Entscheidungswege zu haben und unseren Familienbetriebscharakter zu erhalten. Es ist wichtig, nahe bei den Kolleginnen und Kollegen zu sein. Moderne Technik hilft beim Informationsaustausch – aber miteinander reden ist genauso wichtig. Nicht nur schreiben“, betont er.

(Bild: Landgarten GmbH & Co KG)

KI hilft bei der Produktionsplanung
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist ein KI-gestütztes Planungssystem, das große Mengen an Unternehmensdaten analysiert und daraus optimale Produktionsvorschläge erstellt. „Es geht darum, Produktions-, Beschaffungs- und Rohstoffdaten zusammenzuführen. Gleichzeitig berücksichtigen wir Absatzprognosen – also welche Mengen produziert werden müssen“, erklärt Harald Falkner von FAB4MINDS aus Wien, der das Projekt begleitet.

Das System analysiert die Daten selbstständig und schlägt Produktionspläne vor. „Man sieht dann genau, welche Aufträge gebündelt werden sollen und wann produziert wird, damit die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden können“, so Falkner.

Daten als Schlüssel für die Zukunft
Mit der Integration moderner Technologien eröffnet sich für Landgarten ein neues Kapitel: zentrale Datenerfassung, mobile Datengeräte und KI-gestützte Planung sollen die Prozesse im Unternehmen weiter verbessern.

Zitat Icon

„Das Unternehmen wächst. Und speziell mit KI haben sich in den letzten Jahren enorme Möglichkeiten ergeben.“

Harald Falkner von FAB4MINDS aus Wien

Mobile Datenerfassungssysteme seien mittlerweile leistungsfähig und leistbar geworden. „Die Daten werden dezentral an den Standorten erfasst. Dadurch können wir vorhandene Ressourcen noch besser nutzen“, erklärt er.

(Bild: Landgarten GmbH & Co KG)

Schokolade statt Traktor
Die Entwicklung von Landgarten zeigt, wie sich traditionelle Landwirtschaft mit moderner Technologie verbinden lässt. Aus einem Bauernbetrieb wurde ein international tätiges Snack-Unternehmen – ohne dabei den familiären Charakter zu verlieren. Und auch für Geschäftsführer Herbert Stava hat sich der Weg gelohnt.

„Ich bin zwar gelernter Bauer und bin früher gerne am Traktor gesessen. Aber in einem Schokoladebetrieb durchzugehen und mit den Leuten zu plaudern, ist auch sehr nett. In der Schokoladenfabrik gefällt es mir besser“, sagt er schmunzelnd.

Eine Erfolgsgeschichte aus Niederösterreich – und ein Beispiel dafür, wie Digitalisierung und Unternehmergeist gemeinsam wachsen können.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt