Notfallplan in Kraft
Beschädigter russischer Tanker treibt auf Malta zu
Besorgt blicken die Behörden Maltas auf einen russischen Flüssiggas-Transporter, der nach mehreren Explosionen an Bord in der Vorwoche, nun auf Malta zutreibt. Ein Notfallplan wurde bereits ausgearbeitet.
Der 277 Meter lange Tanker Arctic Metagaz werde möglicherweise am Sonntagabend oder Montag maltesische Gewässer vor der Westküste der Insel erreichen, hieß es von dortigen Behörden. Der Tanker war am Dienstag vergangener Woche vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten.
Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit einem unbemannten Drohnenboot angegriffen zu haben. Die Besatzung aus 30 Mann sei gerettet worden. Die libysche Küstenwache hatte zunächst berichtet, das Schiff sei untergegangen. Dann tauchten aber Fotos auf, die die „Arctic Metagaz“ mit erheblicher Schlagseite zeigen (siehe Posting oben).
Die maltesischen Schifffahrtsbehörden warnen bereits seit Tagen, der Gastanker könne zur Gefahr für andere Schiffe werden. Nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur ANSA befinden sich Einheiten der italienischen Marine – ein Schlepper und falls erforderlich ein Spezialschiff zur Bekämpfung von Umweltverschmutzungen – in der Nähe des Tankers. Zu den Überlegungen gehört, die „Arctic Metagaz“ weiter hinaus auf die offene See zu schleppen.
In Rom berief Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine Krisensitzung ein. Zu den Befürchtungen gehört, dass das Schiff auseinanderbrechen oder sinken könnte.









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