Ärger über Polizei

Amokdrohung aus Psychiatrie: Tiroler vor Gericht

Tirol
13.03.2026 07:00

Ausgelöst von einem Streit in einem WhatsApp-Chat drohte ein 31-jähriger Tiroler, der gerade in der Psychiatrie saß, dem Bundeskriminalamt mit einem Amoklauf. Der Mann landete in U-Haft und saß nun vor Gericht.

Wegen einer E-Mail an das Bundeskriminalamt landete ein 31-Jähriger in Innsbruck vor Gericht. Darin kündigte er einen Amoklauf aus Rache an. Verfasst hat der Mann, der an einer paranoiden Schizophrenie leidet, die Nachricht im April, während er in der Psychiatrie untergebracht war.

Fühlte sich von Polizei im Stich gelassen
Auslöser sei ein Streit in einem WhatsApp-Chat gewesen. Jemand habe ihm gedroht, Leute zu ihm ins Krankenhaus zu schicken. Nachdem die Polizei laut seinen Angaben nichts unternehmen wollte, habe er die Drohung verschickt.

Vor Gericht schilderte der Angeklagte zudem schwere psychische Probleme. Er habe Stimmen gehört, die ihn gemobbt und beschimpft haben. „Und ich habe öfters göttliche Halluzinationen gehabt.“

Urteil noch nicht rechtskräftig
Ein psychiatrischer Sachverständiger stufte den Mann als gefährlich ein, sollte er unbehandelt bleiben. Der 31-Jährige wurde schließlich zu drei Monaten Haft verurteilt, die aufgrund der U-Haft bereits verbüßt sind. Zusätzlich ordnete das Gericht seine Einweisung in eine Anstalt an. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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