In der 26. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga strauchelte der FC Bayern in einer echten Chaos-Partie bei Bayer Leverkusen: Es gab zwei Ausschlüsse bei den Münchnern und insgesamt wurden drei Treffer aberkannt – dennoch holte der Tabellenführer ein 1:1. Hoffenheim (mit Trainer Christian Ilzer) holte gegen den Krisenklub VfL Wolfsburg ebenfalls ein 1:1. Borussia Dortmund hingegen ließ im Heimspiel gegen den FC Augsburg nichts anbrennen und gewann souverän mit 2:0.
Bayer Leverkusen hat dem FC Bayern München in der deutschen Fußball-Bundesliga am Samstag ein 1:1 abgerungen. Den Münchnern wurden dabei zwei Tore wegen Handspiels aberkannt, in doppelter Unterzahl gelang dem Tabellenführer aber ein Punkt. Verfolger Borussia Dortmund besiegte den FC Augsburg 2:0, hat jedoch immer noch neun Zähler Rückstand auf die Bayern. Hoffenheim kam gegen Wolfsburg nur zu einem 1:1, Frankfurt besiegte Schlusslicht Heidenheim 1:0.
Die Bayern agierten in Leverkusen mit Konrad Laimer als Linksverteidiger in der Startelf und verletzungsbedingt ohne Jamal Musiala und mit Dreier-Keeper Sven Ulreich. Dieser musste schon nach sechs Minuten hinter sich greifen, ein abgefälschter Schuss von Aleix Garcia schlug unhaltbar ein. Ein Tor von Jonathan Tah wurde wegen Handspiels des Ex-Leverkuseners aberkannt (26.). Harry Kane, der zunächst auf der Bank Platz nahm, sah dann, wie sein Stürmer-Stellvertreter Nicolas Jackson mit Rot vom Platz flog (42.). Der Senegalese traf Bayers Martin Terrier mit gestrecktem Bein am Knöchel, der Franzose musste zur Pause ausgetauscht werden.
In Unterzahl hielten die Münchner die Partie offen. Kane erzielte nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung den vermeintlichen Ausgleich (61.), doch auch dieser Treffer wurde vom Referee-Gespann wegen Handspiels des Engländers diskussionswürdig einkassiert. Luis Diaz war es schließlich vorbehalten, nach einem Patzer der Gastgeber den Ausgleich zu besorgen (69.). Der Torschütze musste in der Schlussphase nach einer Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz (84.). Leverkusen konnte die 11:9-Überzahl nicht mehr zum Sieg nützen – ein Tor von Jonas Hofmann wurde wegen Abseits aberkannt (93.) – und bleibt Sechster.
BVB gegen Schlusslicht ungefährdet
In Dortmund schoss der Ex-Salzburger Karim Adeyemi die Gastgeber in Front (13.), der 18-jährige Luca Reggiani erhöhte nach der Pause auf 2:0 (59.). Marcel Sabitzer wurde in der Schlussphase durch Neo-ÖFB-Kicker Carney Chukwuemeka ausgetauscht. Bei den Augsburgern agierte Michael Gregoritsch als „Joker“, ohne durchschlagenden Erfolg. Für die drittplatzierte TSG Hoffenheim von Trainer Christian Ilzer und Alexander Prass rettete Grischa Prömel gegen die Wolfsburger mit seinem Ausgleich (83.) einen Zähler. VfL-Spieler Patrick Wimmer wurde kurz vor Schluss von Neo-Coach Dieter Hecking eingewechselt. Ebenfalls einen Kurzeinsatz gab es für Köln-Profi Florian Kainz beim Auswärts-1:1 gegen den HSV.
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