Sicher hat es einen Reiz, Ausstellungsstücke in Gold, etwa aus dem alten Ägypten, vor sich zu sehen oder multimedial in deren Welt einzutauchen. Heuer hat man sich im MAMUZ-Museum aber für die sehr geheimnisvolle Welt der Iberer entschieden.
Dabei lässt man die Besucher in Mistelbach „in eine äußerst bunte und vielfältige Welt am Mittelmeer eintauchen, wo die Menschen der Eisenzeit bereits sehr weiträumig vernetzt waren“, so der wissenschaftliche Leiter Franz Pieler.
MAMUZ-Team hat hier einen besonderen „Ausstellungs-Deal“ gemacht
Apropos Vernetzung: Hier hat das MAMUZ seine Netzwerke eingesetzt und etwas Besonderes nach Österreich geholt, so Pieler. Es sind knapp 300 Objekte, die man in dieser Form sicher nicht mehr zu sehen bekommt, da es eine einmalige Leihgabe des spanischen Museo de Albacete ist. „Inhalt sind traditionelle Stammesgesellschaften, die mit übermächtigen Handelspartnern, landhungrigen Kolonisten und letztlich mit der militärischen Großmacht der Römer konfrontiert werden“.
Wie gewohnt, bietet man eine Schau, die nicht nur für Erwachsene aufbereitet wird, so Museumsleiter Christoph Mayer: „Es gibt eigene Kinder-Erlebnisbereiche, wo man in diese fremde Kultur eintauchen kann.“ Wie immer mit einem Begleitprogramm, das schon am Eröffnungstag, dem Samstag, ab 18 Uhr den professionellen Archäologen Laurent Gorgerat über „Spanien in vorrömischer Zeit“ zu Wort kommen lässt.
Alle Infos unter www.mamuz.at
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