Normalerweise vermischen sich die Wasserschichten des Bodensees im Frühjahr von der Oberfläche bis in die Tiefe. Ein an sich wiederkehrendes Naturereignis, das in den vergangenen Jahren allerdings zur Ausnahme geworden ist. Die Folgen könnten gravierend sein.
Meist im Februar geschieht im Bodensee etwas, das man ohne wissenschaftliche Untersuchungen kaum bemerken würde – und das doch von zentraler Bedeutung ist: die jährliche Umwälzung, auch Zirkulation genannt. Ein stilles Naturereignis, das über das ökologische Gleichgewicht des Sees entscheidet. Denn nur wenn sich die Wasserschichten durchmischen, gelangen Sauerstoff und Nährstoffe dorthin, wo sie gebraucht werden. Im Idealfall werden dabei alle Schichten vollständig durchmischt. Früher war dies ein wiederkehrendes Naturereignis – heute bleibt die Umwälzung immer häufiger unvollständig.
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