In Super-G & Kombi

Keine Medaillen für den ÖSV bei „Dreckswetter-WM“

Vorarlberg
09.03.2026 19:25

Regen, Nebel, Wind! Die alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Narvik (Nor) standen bislang unter keinem guten Stern – dem bereits die Abfahrten der Damen und Herren zum Opfer fielen. Auch am Montag präsentierte sich der WM-Ort von 2029 wenig einladend. Und Medaillen gab es für Österreichs Burschen auch nicht.

Am Donnerstag musste das erste Abfahrtstraining bei Regen auf alles grenzwertigen Piste nach dem Sturz einer jungen Schwedin abgebrochen werden. Am Freitag konnte aufgrund des Winds erst gar nicht gestartet werden und am Samstag mussten dann schließlich auch die Downhill-Medaillenentscheidungen ersatzlos gestrichen werden.

„Sprintrennen“ um WM-Medaillen
Am Sonntag gab es dann zumindest zwei Bewerbe. Den Damen-Super-G und ergänzend dazu am Nachmittag einen Slalom-Durchgang, um die Teamkombi-Medaillen vergeben zu können. Die Bedinungen waren allerdings erneut alles andere als gut, Niederschlag sorgte für grenzwertige Verhältnisse. Dazu mussten die Strecken verkürzt werde. Die Siegerzeit im Super-G lag bei knapp 48 Sekunden. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren hatte der JWM-Super-G in Frankreich noch eine Siegerzeit von 1:15 Minuten. Und auch der Slalom in Narvik war für die Schnellste in unter 40 Sekunden zu bewältigen.

Das einzige positive: Die Oberösterreicherin Pia Hauzenberger holte sich im Super-G Bronze, gmeinesam mit der Tirolerin Leonie Raich durfte sie sich dann auch in der Teamkombi über Platz drei freuen.

Die siegreichen Französinnen und die drittplatzierten Österreicherinnen Hauzenberger und Raich.
Die siegreichen Französinnen und die drittplatzierten Österreicherinnen Hauzenberger und Raich.(Bild: FIS Junior World Championships Narvik 2026/MG)
Das Super-G-Podest: Victor Haghighat (M.) gewann vor Sandro Manser (Sz/l.) und dem Kanadier Jake ...
Das Super-G-Podest: Victor Haghighat (M.) gewann vor Sandro Manser (Sz/l.) und dem Kanadier Jake Kertesz-Knight.(Bild: FIS Junior World Championships Narvik 2026/MG)
In der Teamkombi jubelte Haghighat (r.) mit Nash Huot Marchand.
In der Teamkombi jubelte Haghighat (r.) mit Nash Huot Marchand.(Bild: FIS Junior World Championships Narvik 2026/MG)

Französische Festspiele
Am Montag war das Wetter erneut alles andere als WM-reif, im Gegensatz zum französischen Team. Nachdem die Equipe Tricolore bereits bei den Damen durch Emy Charbonnier im Super-G und in der Teamkombi mit dem Duo Charbonnier/Ilona Charbotel über zwei Goldmedaillen jubeln durften, schlug die „Grande Nation“ auch bei den Herren zu. Der 18-jährige Victor Haghighat gewann den Super-G und im Anschluss gemeinsam mit Nash Huot-Marchand die Teamkombi. Skurril: Die Siegesfahrt im Super-G-dauerte gerade einmal 40,36 Sekunden.

Der Regenschirm ist auf den Pisten von Narvik ein ständiger Begleiter.
Der Regenschirm ist auf den Pisten von Narvik ein ständiger Begleiter.(Bild: FIS Junior World Championships Narvik 2026/MG)

Österreich im Feld der Geschlagenen
Für Österreichs Herren gab es indes nichts zu holen. Im Super-G war der Salzburger Matthias Fernsebner – im Vorjahr noch zweifacher JWM-Bronzemedaillengewinner in Abfahrt und Super-G – der Beste auf Rang neun. In der Teamkombi kam er mit dem Vorarlberger Moritz Zudrell nicht über Rang 14 hinaus. Positiv: Zudrells Leistung im Super-G – mit Startnummer 36 war er mit nur 0,9 Sekunden Rückstand auf Haghighat auf Rang zwölf gefahren. Am Dienstag wartet der Team-Parallelbewerb und die Hoffnung auf weniger Regen...

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