Zwei Verletzte
Niederlande: Explosion und Brand in Chemiewerk
Am Dienstagabend gegen 22.45 Uhr war ein Reaktorbehälter in einer Raffinerie von Shell explodiert, teilten die Sicherheitsdienste der Provinz Noordbrabant mit. Die Ursache ist noch unklar. Zeugen berichteten von mehreren lauten Schlägen, danach war das Feuer ausgebrochen, das bis ins rund 27 Kilometer entfernte Rotterdam zu sehen war.
Gigantischer Feuerball sorgte für Aufregung
Die Explosionen und der gigantische Feuerball hatten Bürger in weiter Umgebung aufgeschreckt. Hunderte meldeten sich besorgt bei der Polizei und auf sozialen Netzwerken wie Twitter. Über Rotterdam hing Stunden lang eine dicke Rauchwolke.
Eine zunächst befürchtete Katastrophe blieb aus. Bereits nach gut einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Gefahr für die Bevölkerung habe es nicht gegeben, hieß es.
Irritationen der Augen und der Atemwege möglich
Das Unglück ereignete sich bei einem Schichtwechsel im Werk, teilte das Unternehmen Shell mit. Bei dem Brand war der Stoff Ethylbenzol freigesetzt worden, der nach Angaben der Behörden zu Irritationen der Augen und der Atemwege führen kann. Ob weitere giftige Stoffe freigesetzt wurden, wird noch untersucht. Die Feuerwehr hatte in ersten Bodenproben Schwermetalle gefunden.
Bürger von Moerdijk äußerten sich im niederländischen Radio besorgt über die Sicherheit der Chemiewerke. Auf dem Industriegelände war bereits 2011 eine Chemiefabrik explodiert. Dies hatte zu schweren Verseuchungen in der Umwelt geführt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.