Wahlkampf läuft an

„Geil“: Junge ÖVP wandelt in Graz auf Kurz‘ Spuren

Steiermark
07.03.2026 05:00

Die Junge ÖVP will den Grazer Univiertel-Bezirk Geidorf wieder „geil“ machen – eine Reminiszenz an die politischen Anfänge des ehemaligen Bundeskanzlers und JVP-Chefs Sebastian Kurz?

„Wir wollen einfach darauf aufmerksam machen, dass Schwarz geile Politik macht“, sagte Sebastian Kurz im Wien-Wahlkampf 2010. „Und dass Schwarz nach der Wahl Wien auch geil machen kann.“ Im Hintergrund stand das zur politischen Legende gewordene „Geilomobil“. Im „Puls 4“-Sommergespräch relativierte der Ex-Bundeskanzler 2018: „Es war die erste Kampagne, die schiefgegangen ist.“

Diese Meinung dürfte die Junge Volkspartei im Grazer Bezirk Geidorf nicht teilen. Denn ihre erste Kampagne zur Gemeinderatswahl, die am 28. Juni ansteht, sieht wie eine Reminiszenz an den nunmehrigen Unternehmer aus. „Geidorf wieder geil machen“ steht auf dem Schild, das drei junge Politiker vor dem Univiertel-Club Kottulinsky halten. „In den nächsten Monaten sind wir im Bezirk unterwegs für eine Politik, die das Univiertel wieder aufleben lässt und neue Angebote für die Jugend schafft“, heißt es darunter.

„Geildorf“ war Inspiration
JVP-Geidorf-Chef Frédéric Schramm dementiert den Zusammenhang allerdings. „Junge Politik muss zuspitzen, um gehört zu werden“, sagt er. Viel mehr verweise man auf „Geildorf“ – unter jungen Grazern eine bekannte Bezeichnung für den Univiertel-Bezirk. Inhaltlich fordert Schramm längere Öffnungszeiten für Gastgärten. Aktuell dürfen sie bis 23.30 Uhr offen haben.

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