Ein siebenjähriger Bub ist tot, sein Vater (42) liegt schwer verletzt in der Innsbrucker Klinik: Der schreckliche Unfall mit einem Pferd vor über einer Woche in Osttirol gibt nach wie vor Rätsel auf. Der Hergang ist immer noch ungeklärt – auch weil der 42-Jährige wohl der einzige Zeuge war. Ihn zu befragen, sei bisher nicht möglich gewesen.
Wie konnte es nur zu dieser schrecklichen Tragödie kommen? Was geschah am Sonntag, dem 22. Februar, kurz nach 15.30 Uhr in Assling? Die Fragen können nach wie vor nicht beantwortet werden. Die Ermittler von der Polizei stehen immer noch vor einem Rätsel, Angehörige vor der Ungewissheit, was an dem verhängnisvollen Nachmittag denn wirklich passiert ist.
Eine Einvernahme des 42-jährigen Vaters war noch nicht möglich.

Polizeisprecher Bernhard Gruber
Bild: Christof Birbaumer
Vater als einziger Zeuge noch nicht befragt
„Eine Einvernahme des 42-jährigen Vaters war noch nicht möglich“, hieß es am Montag, acht Tage nach dem Unglück, vonseiten der Polizei auf Nachfrage der „Krone“. Der Mann war, so wie sein siebenjähriger Sohn, nach dem rätselhaften Unfall mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen worden. Während der Bub, der reanimiert werden musste, am Dienstag seinen schweren Verletzungen erlag, wurde der 42-Jährige mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen auf der Beobachtungsstation behandelt.
An jenem Sonntagnachmittag war ein Passant im Bereich der Pustertaler Höhenstraße zunächst auf ein herrenloses Pferd gestoßen– und dann auf die zwei Schwerverletzten. Ein Notruf folgte ...
Große Trauer, psychologische Hilfe
In der Heimatgemeinde löste das schreckliche Familienunglück große Bestürzung und Trauer aus. Auch in der Volksschule, wo der siebenjährige Bub die 1. Klasse besuchte. Mitschüler und Lehrer wurden nach Bekanntwerden der Tragödie psychologisch unterstützt.
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