02.01.2006 13:24 |

Massenevakuierung

Starke Waldbrände in Texas und Oklahoma

Bei Wald- und Buschbränden im Südwesten der USA sind vier Menschen getötet worden. Die 500.000-Einwohner-Stadt Oklahoma City musste teilweise evakuiert, wie der Rundfunk berichtete. Der Gouverneur des Bundesstaates Oklahoma, Brad Henry, warnte vor "extrem gefährlichen" Wetterbedingungen, die die Feuer in den kommenden Tagen noch anfachen könnten. In Australien entspannte sich indes die Lage.

In den US-Bundesstaaten Texas und Oklahoma mussten zahlreiche Menschen vor den Bränden fliehen. Allein in Oklahoma tobten nach Behördenangaben seit Mitte vergangener Woche rund zwei Dutzend Feuer. Henry sagte dem US-Nachrichtensender CNN, er habe US-Präsident Bush gebeten, seinen Staat zum Notstandsgebiet zu erklären und Bundesmittel zur Verfügung zu stellen. Die Wettervorhersagen seien äußerst ungünstig. "Wir sind dem Wetter buchstäblich ausgeliefert."

Schon am Sonntag hatten hohe Temperaturen und starke Windböen die Brände weiter angefacht und zahlreiche Anrainer nordöstlich von Oklahoma City zur Flucht gezwungen. Mehrere hundert Feuerwehrleute und Freiwillige waren im Einsatz. Im Norden des Bundesstaates Texas waren rund 200 Haushalte gefährdet, wie CNN berichtete. Die Behörden versuchten, die Menschen zum Verlassen ihrer Häuser zu bewegen.

Entwarnung in Australien
In Australien gab die Feuerwehr für Sydney und die umliegenden Gebiete vorerst Entwarnung. Bis zum Wochenende würden die Rekordtemperaturen der vergangenen Tage voraussichtlich nicht mehr erreicht, sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Allerdings stünden noch immer tausende Hektar Land in Flammen. Die Löscharbeiten würden rund vier Tage dauern. Ein Rettungshelfer starb während eines Brandeinsatzes an einem Herzinfarkt, ein Feuerwehrmann wurde mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.