Gefährliche Wetterlage

Erst große Mengen Neuschnee – dann folgen 20 Grad!

Österreich
19.02.2026 08:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am Donnerstag gerät Österreich immer stärker unter den Einfluss eines Italientiefs – und das sorgt laut Österreichische Unwetterzentrale (UWZ) und GeoSphere Austria für eine gefährliche Wetterlage. Die Unwetterkarte leuchtet verbreitet rot und sogar violett – Violett bedeutet die höchste Warnstufe!

Besonders betroffen von den Unwettern sind das Burgenland und Niederösterreich, dicht gefolgt von Vorarlberg, Salzburg, Tirol, Wien und Kärnten. Auch die GeoSphere Austria schlägt in ihrer Prognose Alarm: Dichter Schneefall, teils kräftige Niederschläge und ein Winter-Comeback bis in tiefe Lagen stehen bevor.

Schnee und Regen breiten sich aus
Schon am Donnerstagvormittag beginnt es vom Brenner bis nach Oberkärnten kräftig zu schneien. Im Laufe des Tages breiten sich Regen und Schnee auf den gesamten Westen und Süden aus. Die Schneefallgrenze schwankt zunächst – Regen, Schneeregen und Schnee wechseln sich ab.

Doch am Nachmittag kippt die Lage: Von Norden her sinkt die Schneefallgrenze rasch ab – bis in tiefe Lagen Ober- und Niederösterreichs sowie nach Wien! Besonders im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht teils lebhaft aus Nordost bis Ost, die Temperaturen kommen kaum über minus 1 bis plus 6 Grad hinaus.

Geschlossene Schneedecke bis Freitag
In der Nacht wird es ernst. Vor allem im Osten schneit es teils kräftig. Selbst in Wien sind mehrere Zentimeter Neuschnee möglich. Bis Freitag früh ist in vielen Regionen mit einer geschlossenen Schneedecke zu rechnen. Die größten Neuschneemengen: Im westlichen Bergland, Osttirol, Oberkärnten und vom Mostviertel über das Wiener Becken bis ins Mittelburgenland. Hier sind 10 bis 20 Zentimeter, im Südwesten und im westlichen Bergland sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich.

Österreich
Wetterdaten:

Im Rheintal und in Teilen Unterkärntens bleibt es hingegen länger bei Regen. Unsicher bleibt die genaue Schneemenge entlang der Linie Linz-Wien – doch auch hier sind mehrere Zentimeter wahrscheinlich.

Ungewöhnliche Neuschneemengen
Für das östliche Flachland sind die prognostizierten Mengen durchaus außergewöhnlich: 10 Zentimeter Neuschnee treten hier im langjährigen Schnitt nur ein- bis zweimal pro Jahr auf. 20 Zentimeter – wie sie für Wien derzeit im Bereich des Möglichen liegen – wurden zuletzt 2005 gemessen.

Vorsicht Frühverkehr!

Besonders am Freitagmorgen ist im Osten mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Dazu kommt lebhafter Nordwestwind – Schneeverwehungen sind möglich.

Am Freitag bleibt es zunächst dicht bewölkt, gebietsweise schneit es noch. Im Süden fällt unterhalb von 600 bis 1000 Metern teils Regen. Doch im Laufe des Vormittags lässt der Niederschlag von Norden her nach. Am Nachmittag zeigt sich vielerorts bereits die Sonne. Die Temperaturen bleiben allerdings winterlich: In der Früh bis minus 8 Grad, tagsüber zwischen minus 3 Grad im Norden und bis zu plus 8 Grad im föhnigen Süden.

Winter zieht sich wieder zurück
Doch die Rückkehr des Winters hält nicht lange! Schon am Samstag übernimmt eine Warmfront aus Westen das Kommando. Die Schneefallgrenze steigt rasch auf über 1200 bis 1500 Meter. Regen breitet sich von West nach Ost aus – im westlichen Oberösterreich droht anfangs sogar gefrierender Regen mit Glättegefahr. Am Sonntag bleibt es vielerorts regnerisch, Schnee fällt nur noch oberhalb von 1600 bis 2000 Metern. Die Temperaturen steigen weiter.

Und dann der Paukenschlag: Zu Wochenbeginn setzt verbreitet starkes Tauwetter ein. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 15 Grad, regional sind im Laufe der Woche sogar bis zu 20 Grad möglich!

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