Schon wieder ein tödlicher Unfall unter Alkoholeinfluss! In Friedberg kollidierte ein betrunkener Autofahrer mit einem Mopedauto, dessen 52-jähriger Lenker überlebte den Crash nicht. Die Zahl der Alko-Unfälle steigt und macht fassungslos.
Ja, in Österreich wird im Schnitt etwas weniger Alkohol getrunken als in der Vergangenheit. Speziell die Jungen trainieren vielfach lieber ihren Körper, als ihn mit Hochprozentigem zu beeinträchtigen. Beduselte Autofahrer sind gesellschaftlich weitgehend geächtet und nicht mehr akzeptiert, wie es vor ein paar Jahrzehnten noch üblich gewesen sein soll.
Das hören wir regelmäßig. Es mag auch stimmen. Und dennoch passiert es immer wieder, zuletzt am Faschingsdienstag in Friedberg: Ein 29-Jähriger setzte sich sturzbetrunken hinters Steuer, überholte einen anderen Pkw und übersah dann ein Mopedauto. Dessen 52-jähriger Lenker hatte keine Chance, er starb.
Ein Menschenleben ist ausgelöscht, ein weiteres – jenes des Unfalllenkers – mit Schuld belastet. War es das wert, möchte man den unbekannten Lenker fragen? Die Antwort kennt man. Natürlich nicht. Und dennoch passiert es wieder, heute, morgen, übermorgen. Denn die Zahl der Alko-Unfälle war in der Steiermark zuletzt wieder deutlich im Steigen. Fast gleichzeitig mit dem Vorfall in Friedberg erfasste beispielsweise in Fehring ein betrunkener Lenker eine Fußgängerin – zum Glück ohne tödliche Folgen.
Trotz aller Appelle, Strafen und Kampagnen wird die Redaktion schon bald wieder eine nüchterne Polizei-Aussendung erhalten: „Tödlicher Verkehrsunfall“, beim Lenker (selten: bei der Lenkerin) sei eine „schwere Alkoholisierung“ festgestellt worden. Das ist ernüchternd in einem Land, in dem so viele „blau“ fahren.
Ich wünsche Ihnen einen sicheren Donnerstag.
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