Licht und Schatten

Achterbahnfahrt bei Sturm, neue Hoffnung beim GAK

Steiermark Newsletter
16.02.2026 10:30

Die Fußball-Bundesliga geht in die entscheidende Phase vor der Punkteteilung. Drei Runden sind bis dahin noch zu spielen. Während Sturm zuletzt immer tiefer in die Krise schlittert, scheint der GAK im Winter einen großen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Nun wartet im Steirer-Derby Hartberg, das ebenfalls noch um die Top-Sechs kämpft.

Die Achterbahnfahrt von Sturm im Frühjahr geht munter weiter. Ein blutleerer Auftritt beim Cup-Aus im Ländle, ein Duselsieg gegen Aufsteiger Ried und zuletzt ein 0:1-Bauchfleck gegen Tabellennachzügler WSG Tirol. Neuer Trainer, neues Personal, alles braucht seine Zeit. Aber was die Alarmglocken schrillen lässt: Von der Sturm-DNA, die die Mannschaft in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat, ist nicht mehr viel zu sehen. Sturm kommt kaum zu Chancen, die Systemumstellung auf Dreier- bzw. Fünferkette war bislang ein Schuss ins Knie. Auch der Unmut der Fans wird lauter. Dass zuletzt auch noch Spielmacher Otar Kiteishvili verletzt raus musste, macht die Hoffnung auf Besserung aktuell nicht größer.

Sturm legte zuletzt gegen die WSG Tirol einen Bauchfleck hin.
Sturm legte zuletzt gegen die WSG Tirol einen Bauchfleck hin.(Bild: GEPA)

Das Restprogramm im Kampf um die Top-Sechs könnte allerdings FÜR Sturm sprechen: Blau-Weiß Linz (h), WAC (a) und Altach (h). Wenn es nach der Papierform ginge, würde man wohl von „Pflichtsiegen“ sprechen...

GAK überraschte mit einem 1:1 gegen Tabellenführer Salzburg.
GAK überraschte mit einem 1:1 gegen Tabellenführer Salzburg.(Bild: GEPA)

Die Hoffnung auf Besserung ist im Norden von Graz nach dem Frühjahrsstart hingegen um einiges größer geworden. Ein 2:2 bei Wolfsberg, ein 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer Salzburg. Was gefällt: Die Neuzugänge haben bei den Roten gleich voll eingeschlagen und sind im wahrsten Sinne des Wortes Verstärkungen: Vor allem Goalie Franz Stolz, Mathias Olesen und Leon Klassen machen die Truppe von Trainer Ferdinand Feldhofer gefühlt um eine Klasse stärker. Der Aufwärtstrend zeigt – im Vergleich zu Sturm – aktuell nach oben. Allerdings muss der GAK diese Form bestätigen, trifft am Samstag im Steirer-Derby auf Hartberg, das ebenfalls gut in Form ist und selbst dringend Punkte braucht, um das große Ziel Top-6 zu erreichen.

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