Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in OÖ forderte am Mittwochvormittag gleich sieben Verletzte. Darunter waren drei junge Kinder, drei Einsatzkräfte und die Wohnungsinhaberin. Alle kamen mit eher leichten Verletzungen davon. Vier Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, die übrigen wurden von geretteten Katzen verletzt.
Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus im Welser Stadtteil Pernau forderte am Mittwochvormittag gleich sieben Verletzte. Ersten Informationen zufolge wurden drei Kinder im Alter von 3, 5 und 6 Jahren sowie ihre Mutter vom Roten Kreuz mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert.
Katzen verletzten Einsatzkräfte
Doch der giftige Rauch war nicht der einzige Grund für die Verletzungen: Aus der Wohnung wurden auch vier Katzen gerettet, eine davon habe bereits sehr geschwächt gewirkt.
Katzen-Attacken
Zwei der Miezen bedankten sich offenbar mit Zähnen und Krallen bei ihren Lebensrettern – so sehr, dass auch eine Polizistin und zwei Floriani von tierischen Verletzungen ins Krankenhaus kamen, wobei einer der Kameraden nur oberflächlich verletzt wurde.
Elf Einheiten betroffen
„Bei unserem Eintreffen stand die Wohnung bereits in Vollbrand und ein Fenster war geborsten. Die Bewohner hatten sich bereits ins Freie begeben. Schnell wurde der Innenangriff gestartet und das stark verrauchte Stiegenhaus belüftet, insgesamt waren elf Einheiten betroffen“, berichtete Einsatzleiter Clemens Stöger von der FF Wels.
Zündelei wahrscheinliche Brandursache
Insgesamt waren 23 Kameraden der Feuerwehr für knapp eine Stunde im Einsatz. Das Rote Kreuz war mit fünf Rettungsautos und dem Einsatzleiter vor Ort, der Notarzt wurde nicht alarmiert. Die Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen, ersten Informationen zufolge soll gezündelt worden sein.
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