Ab zwei Promille
Dänemark lässt Autos von Alkolenkern versteigern
Das entsprechende Gesetz ist bereits beschlossene Sache, ab Juli wird es ernst, berichtete die deutsche "Welt" am Samstag. Zum Handkuss kommen nicht nur Lenker, die mit zwei Promille oder mehr erwischt werden, sondern auch Wiederholungstäter, die weniger stark alkoholisiert sind: Wer mehr als 1,2 Promille intus hat und in den vergangenen drei Jahren schon einmal mit mehr als 0,5 Promille vermerkt worden ist, kann sich von seinem Auto ebenso für immer verabschieden.
Drei Jahre Führerscheinentzug auch für Nicht-Dänen
Der Führerscheinentzug für derartige Delikte ist in Dänemark ohnehin eine Selbstverständlichkeit, die Dauer ist mit drei Jahren ebenfalls drakonisch. Der Strafenkatalog gilt dabei nicht nur für Dänen, sondern auch für Touristen, die betrunken auf Dänemarks Straßen erwischt werden.
Derzeit verzeichnet das skandinavische Land etwa 200 Verkehrstote jährlich. Durch die neuen Maßnahmen erhofft man sich eine Senkung auf maximal 120 in den kommenden fünf bis sechs Jahren. Die Bevölkerung dürfte mehrheitlich hinter den abschreckenden Strafen stehen, immerhin gab es im Vorfeld des Beschlusses kaum politische Debatten darüber. Letztlich billigten nahezu alle Parlamentsparteien die Verschärfung des Gesetzes.
Italien machte es vor
Dänemark folgt damit dem italienischen Beispiel, wobei unsere Nachbarn noch strenger mit Alkolenkern verfahren: Hier liegt der Grenzwert für eine Konfiszierung und Versteigerung des Autos bei 1,5 Promille.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.