Österreicher gaben 2025 fast 1,2 Milliarden Euro für Bioprodukte aus – ein Plus von 6,5 Prozent zum Vorjahr 2024.
Der Bioanteil an den Ausgaben im heimischen Lebensmittelhandel lag 2025 bei knapp zwölf Prozent.
Regionalität zentrales Verkaufsargument
„Bio erweist sich als krisenresistent“, sagte die Geschäftsführerin der AMA-Marketing, Christina Mutenthaler-Sipek, bei der Präsentation der Zahlen für 2025 in Nürnberg. Als einziges Land in der Europäischen Union (EU) habe Österreich das für 2030 ausgegebene Ziel von 25 Prozent biologischen Landwirtschaftsflächen erreicht.
Zahlreiche gute Gründe
Zentrale Beweggründe für Verbraucher, biologische Produkte zu kaufen, seien der Verzicht auf chemische Stoffe und Pestizide, Tierwohl und die Regionalität. Besonders letzterer Faktor sei zunehmend wichtig geworden. Auch Eigeninteresse – besser auf die eigene Gesundheit zu achten – und Nachhaltigkeit sind häufige Kaufgründe, trotz Inflation und Teuerung.
Die Teuerung und eine nachlassende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der öffentlichen Debatte seien für den Biomarkt „schon ein Bremser“ gewesen, erklärte Peter Stallberger vom Mehlhersteller GoodMills gegenüber Journalisten. „Der Gesundheitstrend wirkt dem aber entgegen.“
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