Der lange Arm des Gesetzes reicht bis nach Thailand! Davon kann auch ein verdächtiger Kokain-Dealer aus Niederösterreich jetzt ein Liedchen singen. Anstatt den heimischen Behörden zu entfliehen und Sonne und Meer zu genießen, klickten kurz nach dem Check-In im Hotel die Handschellen ...
Verhaftung im Urlauberparadies! Aufgrund eines EU-Haftbefehls gegen einen 23-jährigen Österreicher lagen thailändische Behörden längst auf der Lauer, als ein verdächtiger Kokain-Dealer aus Wiener Neustadt in Asien landete.
Verdächtiger soll ausgeliefert werden
Kurz nach dem Check-In in einem Luxus-Hotel im Bezirk Na Jomtien in der Provinz Chonburi klickten bereits die Handschellen. „Wir warten noch auf die offizielle Verständigung der thailändischen Behörden bezüglich der Festnahme und in weiterer Folge der Auslieferung nach Österreich“, berichtet Erich Habitzl, Erster Staatsanwalt aus Wiener Neustadt im Gespräch mit der „Krone“ – und weiter: „Der Beschuldigte soll im Raum Wiener Neustadt im Zeitraum von März 2024 bis Jänner 2026 Kokain verkauft haben, im Rahmen einer kriminellen Vereinigung.“ Dabei soll es sich um rund 600 Gramm des weißen Pulvers gehandelt haben.
Diese Festnahme unterstreicht die „Null-Toleranz“-Vorgehensweise der thailändischen Behörden gegen ausländische Straftäter, die Thailand als Rückzugsort vor Justitia suchen. Im Rahmen der sogenannten Initiative „Turn Back Crimes“ hat der Chef der thailändischen Einwanderungsbehörde alle Polizei-Dienststellen in ganz Thailand angewiesen, verstärkt gegen ausländische Straftäter vorzugehen.
In Thailand werden Drogendelikte extrem hart bestraft, dort stehen lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe auf den Handel oder Schmuggel von Suchtgift. Auch der Besitz von einer geringen Menge kann bereits empfindliche Haftstrafen nach sich ziehen.
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