Große Suchaktion nach zwei Kindern am Freitag im Salzkammergut: Zwei fünfjährige Buben waren beim Versteckspiel plötzlich nicht mehr auffindbar. Polizeieinheiten, die Feuerwehr, der Bergrettungsdienst und zahlreiche Bürger beteiligten sich an der Suche, die nach mehr als zwei Stunden glücklicherweise aber ein erfreuliches Ende nahm.
Fast zweieinhalb Stunden lang hielten am Freitag zwei kleine Buben die Bevölkerung der Salzkammergut-Gemeinde Sankt Wolfgang in Atem.
Die Vorgeschichte: Die fünfjährigen Knaben (beide aus St. Wolfgang) hatten am Nachmittag gegen 15.25 Uhr im Bereich des örtlichen Kindergartens zunächst einen ihrer Väter dazu überredet, mit ihnen verstecken zu spielen. Die Wahl ihres Verstecks fiel dann offenbar aber allzu gefinkelt aus, denn nach einer Stunde alarmierte der Vater verzweifelt eine Streife und meldete, dass die Buben nicht mehr aufzufinden seien.
Der Mann schilderte den Polizisten, dass er bereits mit rund 20 Bürgern intensiv nach den abgängigen Kindern gesucht habe, diese im Ortsgebiet aber einfach nicht zu finden seien.
Große Suchaktion
Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes und nach Rücksprache mit dem Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft Gmunden wurden daraufhin mehrere Funkstreifenbesatzungen, die Bereitschaftseinheit, eine Diensthundestreife, ein Drohnenpilot, der Bergrettungsdienst sowie die Feuerwehr zu einer großen Suchaktion alarmiert.
Zusätzlich meldeten sich noch etwa 30 freiwillige Bürger, die diese Suche unterstützen wollten. Gegen 17.40 Uhr gelang es schließlich einem Mann, die beiden Fünfjährigen etwa 1,3 Kilometer vom Spielort entfernt am Parkgelände des Hotels Auhof ausfindig zu machen. Er brachte die Buben wohlbehalten zu den Beamten, die sie ihren erleichterten Eltern übergaben.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.