Die Alexandri-Drillinge müssen momentan doppelt schuften. Noch läuft die Trainersuche.
Athlet und Trainer in Personalunion. Für viele Weltklassesportler kaum vorstellbar, für die Alexandri-Schwestern Vasiliki, Anna-Maria und Eirini derzeit Realität. „Wir stellen zwei Sessel ans Becken, auf einen die Musikanlage, auf den anderen das iPad zum Aufnehmen, machen beides an, springen ins Wasser und machen unsere Übungen“, beschreibt Vaso.
Seit der Trennung von Takako Nakajima im Herbst suchen die Synchronschwimmerinnen und der Österreichische Verband intensiv eine neue Trainerin, bislang vergeblich. Da die Saison schon läuft, ist es aktuell schwierig, eine Top-Betreuerin zu finden. OSV-Sportdirektor Walter Bär ist klar, dass es Zeit braucht: „Auf dem Niveau ist ganz wichtig, dass alles stimmt. Ich fahr auch nicht mit einem Ferrari in eine gewöhnliche Werkstatt.“
Nachteil gegenüber der Top-Konkurrenz
Zuletzt absolvierten die Alexandris ein gutes Camp mit einer französischen Trainerin. Diese kann aber leider momentan nicht nach Österreich ziehen. Weil sie zu dritt sind, kann zwar Vasiliki das Duett ihrer Schwestern betrachten und diese ihre Solo-Übungen, was aber zeitintensiv ist. Entweder kann man nur drei statt sieben Stunden trainieren oder man ist 15 in der Halle. „So wie es jetzt ist, ist es im Spitzensport fast unmöglich“, weist Vaso darauf hin, dass dies ein Nachteil gegenüber der Top-Konkurrenz ist. „Aber wir machen das Beste daraus.“
Eine Trainerin wäre auch mental wichtig. „Es ist nicht leicht, sich selbst zu motivieren, jeden Tag so lange zu trainieren“, geben die Schwestern zu, bleiben aber optimistisch, dass es bald klappt.
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