Ein 28-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten hat sich in seiner Freizeit dem Kaffeebrauen verschrieben. Statt Chai-Latte, oder grünem Matcha-Kaffee wolle er sich auf die klassische Kaffeezubereitung konzentrieren.
„Viele Kollegen glauben bis heute, dass mir kein Kaffee schmeckt“, lacht der Mostviertler Paul Fösleitner, „weil ich den Kaffee aus dem Automaten einfach überhaupt nicht mag.“ Kein Wunder, denn der 28-Jährige zelebriert die Verarbeitung der Bohnen viel lieber. Neben seinem Hauptjob hat er sich kürzlich als „Mobiler Barista“ selbstständig gemacht, und möchte gerne Kaffee verkaufen, überall dort, wo ihn die Leute genießen. Und das geht über die Grenzen des Mostviertels hinaus: Für Feiern, Hochzeiten oder Firmenevents kann man „Commute Coffeeart“ buchen.
Die Kaffeehauskultur in Österreich ist enorm und auch schon uralt. Es ist schön zu sehen, dass Kaffee nicht nur ein schnelles Getränk zwischendurch ist.
Paul über die österreichische Kaffeehauskultur
Liebe zu Italien
Wichtig ist, die Wertschätzung für das kostbare Koffein. „Ich möchte Kaffee nicht als Massenprodukt verkaufen, sondern das Spezielle daran weitergeben.“ Immerhin ist die österreichische Kaffeehauskultur Teil des immatierellen Kulturerbes der UNESCO. Am Kaffeekonsum im Allgemeinen gefalle ihm nicht, dass In-Getränke wie Chai und Matcha immer mehr in den Vordergrund rücken, „und die Preise in die Höhe gehen“. Früher habe Paul Kaffee auch nicht sonderlich gemocht, erst mit der genaueren Auseinandersetzung ist der Genuss gekommen. „Meine Liebe zum Radsport und zu Italien hat alles verstärkt, das geht meiner Meinung nach Hand in Hand!“
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