Der Bitcoin hat seine Talfahrt in der Nacht auf Freitag weiter fortgesetzt. Zeitweise fiel der Kurs gefährlich nahe an die nächste wichtige Marke von 60.000 Dollar (rund 50.856 Euro). Bei 60.256 Dollar markierte die bekannteste Kryptowährung das aktuelle Tief und startete von dort aus eine Gegenbewegung. In der Früh berappelte sich der Bitcoin wieder und kostete zuletzt wieder 66.411 Dollar.
In zahlreichen Medien wird der bekannte Star-Investor Michael Burry zitiert. Er warnt vor einer „Todesspirale“ beim Bitcoin und sieht Parallelen zum Einbruch von 2022. Damals verlor die Kryptowährung mehr als die Hälfte ihres Wertes vor einer Stabilisierung.
Handelswoche des Grauens
„Für Bitcoin und Co bleibt es eine Handelswoche des Grauens“, fasst es Analyst Timo Emden zusammen. Die Zinsangst schwebe wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger, während Sorgen über Liquiditätsknappheit, institutionelle Kapitalabflüsse und eine ausgeprägte Risikoaversion den Markt belasten. Insbesondere über das Wochenende sollten sich Investoren auf weitere Unwägbarkeiten einstellen.
Von einer gewöhnlichen Korrekturbewegung könne an dieser Stelle nicht mehr die Rede sein, so Emden weiter. Die sukzessive Auflösung gehebelter Kaufpositionen wirke wie ein Brandbeschleuniger für den Ausverkauf. Es gebe durchaus das Risiko von Ansteckungseffekten auf die globalen Finanzmärkte.
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