Nur 1 Cent pro Semmel

Bauern: Getreide in Österreich nicht mehr rentabel

Österreich
02.02.2026 14:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die österreichischen Bauern schlagen Alarm: „Zu den aktuellen Preisen können wir kein Getreide mehr anbauen“, warnt Georg Strasser, Chef des ÖVP-Bauernbundes. Während die Erzeugerpreise stagnieren, steigen die Produktionskosten – für viele Landwirte wird der Anbau zunehmend unrentabel. Besonders deutlich wird dies beim Brot.

Von einem Kilo Mehl, das in einem Laib Brot landet, gehen gerade einmal 20 Cent an die Bauern – bei einer Semmel sind es gerade einmal ein Cent. Selbst eine komplette Preisweitergabe an die Konsumenten würde den Preis kaum spürbar senken.

Bei Betrieben kommt nur wenig an
Laut Strasser haben Landwirte für eine Tonne Mahlweizen zuletzt rund 180 Euro erhalten – ein Rückgang von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders problematisch sei der geringe Anteil der Wertschöpfung, der bei den Betrieben ankomme. Gleichzeitig treiben stark gestiegene Kosten für Düngemittel, EU-Klimavorgaben und der CO2-Grenzausgleich (CBAM) die Ausgaben in die Höhe.

Strasser fordert daher Entlastungen auf der Kostenseite und schlägt vor, die Einnahmen aus dem CBAM gezielt zur Unterstützung der Landwirtschaft einzusetzen.

Bauern starten Kampagne
Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, startet der Bauernbund die Kampagne „Schleuderpreise stoppen“. Mit der Initiative sollen faire Preise und ein gerechter Anteil an der Wertschöpfung für Landwirte gefordert werden. Interessierte können die Petition unter www.schleuderpreise-stoppen.at unterstützen.

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