Vorarlbergs Wirtschaftskammerpräsident Karlheinz Kopf fordert vom Bund in Sachen Bürokratieabbau mehr Schlagkraft. Seine Botschaft ist klar: Um die Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen, müssen alle anpacken.
„Krone“: Wie zeitgemäß sind die Kammersysteme noch?
Karlheinz Kopf: Ich glaube, dass die Kammern mit ihrer gesetzlichen Mitgliedschaft eines haben, um das uns viele Berufsvertretungen in anderen Ländern beneiden. Im Falle der Wirtschaftskammer gibt es nämlich eine flächendeckende Vertretung über alle Branchen und Firmengrößen hinweg. Diese Vertretung stellt ein hohes Maß an Legitimierung der Interessenvertretung gegenüber der Politik dar, die eine Reihe von freiwilligen Vereinigungen nie hätte. Diese könnten nie unser Gewicht entwickeln und würden auch nur Partikularinteressen vertreten.
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